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Birke

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Die immergrüne Bergamotte entstand im 16. Jahrhundert als Kreuzung von Bitterorange und Zitronat-Zitrone. Der bis zu vier Meter hohe Baum blüht – anders als andere Zitrusgewächse – nur einmal im Jahr. Seine Früchte sind im Reifezustand zitronengelb, etwa so groß wie Tennisbälle und besonders dickschalig. Diese Fruchtschalen machen die Bergamotte so begehrt: Aus ihnen wird durch Kaltpressung das wertvolle Bergamotte-Öl gewonnen – auch „grünes Gold“ genannt.

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Die Carnaubapalme wächst bis zu 15 Meter Höhe. Als Anpassung an trockene Jahreszeiten scheiden ihre etwa zwei Meter langen Fächerblätter an ihrer Ober- und Unterseite feine Wachsschüppchen ab, die sie vor zu hoher Wasserverdunstung schützen. 100 Jahre lang war dieses Wachs ein wichtiges Exportgut Brasiliens, doch ab der Mitte des 20. Jahrhunderts wurde es von synthetischen, erdölbasierten Ersatzstoffen nahezu verdrängt. Heute erinnert man sich wieder an den nachwachsenden Rohstoff und setzt ihn vielfältig ein.

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Die Echte Kamille wächst seit der jüngeren Steinzeit als Kulturbegleiter in der Nähe von Siedlungen, zum Beispiel an Ackerrändern und auf Brachland. Schon früh fand sie als eines der wichtigsten Heilkräuter auch einen Platz in den Bauern- und Klostergärten. Die gesamte Pflanze verströmt den typischen Kamillenduft, ihre Blätter sind mehrfach gefiedert und sehen fedrig aus. Von Mai bis September erscheinen die Blüten mit weißem Strahlenkranz und einer gelben Mitte, die sich mit zunehmender Blühdauer immer mehr aufwölbt.

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