Herstellerporträt

Werkhaus

Systemmöbel von WerkhausSystemmöbel von Werkhaus

Werkhaus tritt den Beweis an, dass haltbare Möbel und Büroutensilien weder verschraubt noch geklebt sein müssen. Die Gründer des niedersächsischen Unternehmens, Eva und Holger Danneberg, haben für ihre Leichtbaumöbel ein einfaches und zugleich intelligentes Konstruktionsprinzip entwickelt, bei dem die einzelnen Elemente perfekt ineinandergreifen. Da wackelt oder klappert nichts, und für die Montage ist keinerlei Werkzeug vonnöten.

Werkzeugloser Aufbau. Steg-und-Keil-Verbindung 2.0

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Die Einzelteile aus robustem, formstabilem HDF (hochdichter Faserplatte) – einem im Wesentlichen aus feinen Holzfasern, Leim und Wasser bestehenden Plattenwerkstoff – werden mit CNC-Maschinen exakt zugeschnitten. Die Verbindung der Teile erfolgt, indem der beidseitig genutete Steg der einen Platte durch einen Schlitz in der zweiten Platte geführt und außen mit einem Gummiring fixiert wird.

Büroutensilien von WerkhausBüroutensilien von Werkhaus

Die so entstehenden Produkte sind leicht, trotz der geringen Materialstärken (lediglich 3–6 mm) erstaunlich stabil, hochfunktional und lassen sich jederzeit ohne großen Aufwand zerlegen und montieren. Im Verein erlauben die reversible Verbindungstechnik, die Materialwahl und das maschinelle Herstellungsverfahren die Konstruktion komplexer, gleichzeitig sehr günstiger Produkte. Das System kann auf unterschiedlichste Gegenstände übertragen werden. So fertigt Werkhaus neben den Klassikern der ersten Stunde (Büroablagen, Sortierhilfen, Stifteboxen) heute beispielsweise auch Verkaufs-Displays, Vogelhäuser, Sitzhocker und Fahrradkörbe.

Nachhaltig, sozial und regional

Werkhaus zeigt überdies, dass faire Preise faires Handeln nicht ausschließen. Von Beginn an war den Firmengründern ökologisches und soziales Bewusstsein ein großes Anliegen. So verrückt es auch klingen mag, die Dannebergs schaffen es, erschwingliche Produkte verantwortungsbewusst zu produzieren. Werkhaus kommuniziert dabei transparent: In einem 48-seitigen Nachhaltigkeitsbericht legt das Unternehmen offen, was bisher erreicht wurde und wo noch Entwicklungspotential besteht. Wir sind der Meinung, Werkhaus hat bereits viel geschafft – hier nur einige ausgewählte Beispiele:

  • Für die Produktion verwendet Werkhaus ausschließlich heimische Holzfaserplatten in schadstoffarmer Qualität und Papier in Recyclingqualität oder aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Alle eingesetzten Farben und Wachse sind frei von Gift, Schadstoffen und Lösungsmitteln.
  • Zur Reduktion der Transportwege wird möglichst mit Lieferanten aus der Umgebung gearbeitet.
    Werkhaus fertigt ausschließlich am Firmensitz im niedersächsischen Bad Bodenteich und schafft damit Arbeitsplätze in einer ländlichen Region.
  • Bei der Auswahl der Mitarbeiter setzt Werkhaus auf Chancengleichheit: in Bezug auf Handicaps, Staatsangehörigkeit und Geschlecht.
  • Die Mehrheit der Mitarbeiter kommt aus dem direkten Umland. Sie können die firmeneigenen E- Bikes zur Anfahrt nutzen und kostenlos an der hauseigenen Elektrotankstelle aufladen.
  • Dieser Strom stammt aus der Werkhaus-Photovoltaikanlage. Der Betrieb bezieht grundsätzlich ausschließlich Strom aus erneuerbaren Energien.

Die Produkte von Werkhaus im Überblick

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