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Liegestühle

Das Beet ist gejätet, der Boden gelockert und der Rasen frisch gemäht – höchste Zeit, sich eine Auszeit zu gönnen und die müden Glieder auszustrecken. Was wäre da besser geeignet als ein Liegestuhl oder eine Gartenliege? Weiterlesen

Ratgeber

Bequeme Liegestühle und Gartenliegen. Urlaub im Grünen

GartenliegeGartenliege

Das Beet ist gejätet, der Boden gelockert und der Rasen frisch gemäht – höchste Zeit, sich eine Auszeit zu gönnen und die müden Glieder auszustrecken. Was wäre da besser geeignet als ein Liegestuhl oder eine Gartenliege? Aus der Horizontalen können Sie nun genüsslich Ihr Tagwerk betrachten und Ihren Garten in vollen Zügen genießen – ganz im Sinne von Plutarch: „Erholung ist die Würze der Arbeit.“

Komfort, Beständigkeit, eine flexible Nutzung und platzsparende Verstaubarkeit sind für uns wichtige Faktoren bei der Auswahl unserer Liegestühle und Gartenliegen. Viele unserer Modelle sind an Kopf und Fuß verstellbar und lassen sich auf ein kleines Maß zusammenlegen, wenn sie nicht in Gebrauch sind oder über den Winter eingelagert werden müssen. In den meisten Fällen ist Holz der Werkstoff unserer Wahl. Denn Liegestühle aus Holz fügen sich durch ihr breites und warmes Farbspektrum harmonisch in jede Garten- oder Terrassengestaltung ein. Das Material ist robust und langlebig, leicht zu pflegen, hautfreundlich und antibakteriell. Eine wichtige Rolle spielt für uns der Umweltaspekt, weshalb wir auf die Verarbeitung von Tropenholz gänzlich verzichten und stattdessen auf heimische Hölzer setzen.

Bereits reserviert. Ihr gesicherter Platz an der Sonne

Seien Sie ehrlich, haben Sie es schon einmal getan? Sind im Urlaub in aller Herrgottsfrühe aufgestanden, um sich eine Liege am Pool zu reservieren? Wenn nicht, dann gehören Sie vielleicht derjenigen Spezies an, der es regelmäßig die Urlaubslaune verhagelt, wenn bereits vor dem Frühstück alle Sonnenliegen mit einem Handtuch belegt sind und Sie sich in Ihre Kindheit zurückversetzt fühlen, weil Sie bei der „Reise nach Jerusalem“ mal wieder keinen Platz ergattern konnten.

Der Frage, wer nun der wahre Weltmeister im Liegenreservieren ist, sind bereits etliche Studien nachgegangen. Meist gehen die Deutschen als Sieger hervor, aber auch die Briten schlagen sich in der Eroberung der Liegestühle äußerst erfolgreich. Und laut der Meinung von Psychologen können wir gar nichts für diese doch eher unrühmliche Angewohnheit. Dahinter stünden ein evolutionsbedingtes Territorialverhalten und ein inneres Streben nach Sicherheit und Kontrolle, die uns, unabhängig von Nationalität und Herkunft, zu eigen seien. Ganz nebenbei bemerkt, heutzutage reicht das Handtuch allein gar nicht mehr aus. Die Profis unter den Liegen-Kriegern legen noch ein aufgeschlagenes Buch samt Sonnenbrille dazu.

Die gute Nachricht: In Ihrem Garten sind Sie Ihr eigener Herr und damit auf der sicheren Seite, wenn es um den bevorzugten Platz an der Sonne geht. Und der sollte möglichst bequem ausgestattet sein – mit einem Liegestuhl, auf dem Sie den Sommer unbekümmert genießen können. Zwischendurch spenden Ihnen unsere Sonnenschirme und Gartenduschen etwas Abkühlung und Schatten. Und sollte Sie doch ein leichtes Unbehagen in Bezug auf Ihren Platzanspruch überkommen, gesellen Sie zu Ihrem Liegestuhl besser ein zweites oder drittes Exemplar hinzu. Dann können Sie getrost Handtuch, Buch und Sonnenbrille erst dann hervorholen, wenn diese auch wirklich im Einsatz sind.

Alle Mann an Deck. Die „Urväter“ des Liegestuhls

Die Deckchairs, wie man sie auf den großen Kreuzfahrt- und Linienschiffen des vergangenen Jahrhunderts kannte, werden häufig als Vorfahren unserer heutigen Liegestühle benannt. Mit dem Untergang der Titanic erlangten sie traurige Berühmtheit. Natürlich waren auch sie mit 600 Exemplaren – gemessen an der Zahl der möglichen Nutzer – nicht in ausreichendem Maße verfügbar und daher ein begehrtes Gut. Einer der sechs Deckchairs, die nach der Katastrophe aus dem Ozean gefischt wurden, hat übrigens vor einigen Jahren für mehr als 100.000 Euro einen stolzen Besitzer gefunden.

Der 1870 patentierte Adjustable Chair von George Wilson ist ein frühes Beispiel für vollendete Liegekunst. Er erlaubte insgesamt 30 verschiedene Positionen und war auch als Schaukelstuhl oder Wiege nutzbar. Etwa zur gleichen Zeit öffneten die ersten Sanatorien gegen eine der ältesten und am weitesten verbreiteten Infektionskrankheiten, die Tuberkulose. Dem Schreckgespenst des 19. Jahrhunderts rückte man mit verordneten Frischluftliegekuren zu Leibe. Ein Pionier auf diesem Gebiet war der Lungenfacharzt Dr. Peter Dettweiler, der passend zur Therapie einen komfortablen Liegestuhl für die Heilanstalt Falkenstein im Taunus entwickelte. Schließlich mussten die Patienten zwischen sechs bis zehn Stunden auf den Balkonen und Terrassen des Sanatoriums in der Horizontalen ausharren, bei nahezu jeder Wetterlage und Jahreszeit. Auf dem mit Auflagen gepolsterten Liegestuhl, bestückt mit Decke und Wärmflasche, war die Liegekur eine Therapie, die man gut aushalten konnte und die noch dazu wirksam war. Nach der Hospitanz eines befreundeten Schweizer Kollegen nahm die Falkensteiner Erfindung dann ihren Weg nach Davos und ging – eher unberechtigterweise als „Davoser Liegestuhl“ – in die Geschichte ein. Selbst Thomas Mann respektive sein Protagonist Hans Castorp im Roman „Der Zauberberg“ ließ sich zu Lobeshymnen hinreißen: „Es konnte für das Wohlsein ruhender Glieder überhaupt nicht humaner gesorgt sein als durch diesen vorzüglichen Liegestuhl.“

Heute ist die Kunst des Liegens zum Glück nicht mehr nur den Kranken vorbehalten. Und damit Sie sich – vielleicht nicht unbedingt bei jedem Wetter, aber dafür in jeder Liegeposition – genüsslich entspannen können, haben wir hier einige Liegestühle, Gartenliegen und Hängematten für Sie ausgewählt, die Ihnen genau den Komfort bieten, den Sie verdient haben.

Heimisches Holz. Regenerativer Rohstoff mit guter Ökobilanz

Holz ist ein umweltfreundlicher, nachwachsender Werkstoff. Er ist äußerst langlebig, wiederverwertbar und verfügt über eine günstige Energiebilanz. Gute Gründe, ihn für unsere Liegestühle und Gartenliegen einzusetzen. Aber Holz ist nicht gleich Holz. Jede Holzart hat ihre spezifischen Eigenschaften und Ansprüche.

Liegestühle aus Lärchenholz. Natürlich wetterfest

Im Hinblick auf seine natürliche Dauerhaftigkeit und Witterungsfestigkeit ist die Lärche eine Ausnahmeerscheinung unter den Nadelbäumen. Kaum eine Baumart weist eine solche Frosthärte auf wie die Lärche. Ihr Holz, das sich durch eine schöne rötlich braune Färbung auszeichnet, eignet sich gerade deshalb hervorragend für den Einsatz im Freien. Aufgrund seines hohen Harzgehaltes weist selbst unbehandeltes Lärchenholz eine hohe Wetterbeständigkeit auf, ist resistent gegenüber Pilz- und Insektenbefall und stellt damit eine gute Alternative zu Teakholz dar. Wird Ihre Sonnenliege allerdings über längere Zeit hohen Temperaturen ausgesetzt, kann das unbehandelte Holz Harzpartikel absondern. Aus diesem Grund ist es angeraten, Ihren Liegestuhl bzw. die Gartenliege mit Polsterauflagen oder einem Handtuch zu versehen, um Ihre Kleidung zu schützen. Unter UV-Einstrahlung entwickelt das Holz über die Zeit eine edle silbergraue Patina. Wem diese Anmutung weniger gefällt, kann diesem Effekt mit entsprechenden Pflegeölen entgegenwirken. Unser Lärchenholz stammt übrigens aus zertifizierten Beständen oder wird in regional überwachten Anbaugebieten geschlagen.

Liegestühle aus Eschenholz. Elastisch und federnd

Die Esche ist ein sehr schnellwüchsiger Baum mit guter Ökobilanz und gehört nach der Buche und der Eiche zu den wichtigsten Laubnutzhölzern heimischer Wälder. Eschenholz weist eine markante, lebhafte Maserung mit deutlich sichtbaren Jahresringen auf. Die Holzfarbe variiert von Elfenbein bis Rosa. Eschenholz ist sehr hart, zäh und widerstandsfähig und dabei ausgesprochen elastisch und biegsam. Aufgrund dieser Eigenschaften findet es dort Anwendung, wo ein hohes Maß an Festigkeit und Elastizität erforderlich ist. Das gilt beispielsweise für Sportgeräte, langstielige Werkzeuge oder eben für Möbel mit geschwungenen Teilen wie Gartenliegen oder Liegestühle. Auch bei wechselnden Witterungseinflüssen verhält sich Eschenholz sehr vorteilhaft. Es weist eine geringe Rissbildung auf und verzieht sich nicht so schnell. Trotzdem empfehlen wir, Liegestühle und Gartenliegen aus Eschenholz nicht unbehandelt der Witterung auszusetzen, sie im Winter trocken einzulagern und sie regelmäßig, zum Beispiel mit entsprechenden Holzpflegeölen, zu behandeln.

Liegestühle aus Buchenholz. Stabil und tragfähig

Buchenholz zählt zu den meistverwendeten Hölzern im Massivmöbelbau, und das nicht nur wegen seiner hübschen sanft gelben bis roséfarbenen Tönung. Gerade bei Stühlen wird der Werkstoff aufgrund seiner verlässlichen Stabilität eingesetzt. Schließlich erfahren diese im Laufe ihres Lebens eine stetige und starke Beanspruchung. Zudem ist die Buche der am häufigsten vorkommende Laubbaum in heimischen Wäldern, da sie besonders gut an die hiesigen Klima- und Bodenbedingungen angepasst ist. Selbst große Klimaveränderungen können der „Mutter des Waldes“ so schnell nichts anhaben. Damit hat die Buche nicht nur forstwirtschaftlich, sondern auch ökologisch eine große Bedeutung. In seiner Härte und Robustheit steht das Holz dem der Eiche in nichts nach. Aufgrund seiner hohen Festigkeit ist Buchenholz besonders tragfähig und damit für Gartenliegen und Liegestühle bestens geeignet. Unbehandeltes Buchenholz ist nicht uneingeschränkt wettertauglich, mit der entsprechenden Vorbehandlung und sorgsamer Pflege aber dennoch für den Einsatz im Freien geeignet.

Verantwortung statt Profit. Warum wir auf Tropenholz verzichten

Als regenerativer Rohstoff gilt Holz oft prinzipiell als umweltfreundlich. Trotzdem wird man nicht automatisch zum Klimaschützer, wenn man sich für Gartenmöbel aus Holz entscheidet. Das gilt vor allem für Tropenhölzer wie Teak, Mahagoni oder Bongossi, die sich wegen ihrer Robustheit und Witterungsresistenz nach wie vor großer Beliebtheit für den Einsatz im Freien erfreuen. Doch noch immer werden in einigen Ländern bis zu 90 Prozent der tropischen Hölzer illegal geschlagen. Die für die Abholzung und den Transport notwendigen Schneisen führen in dem empfindlichen Ökosystem Regenwald schnell zu massiven Umweltzerstörungen, gefährden die natürliche CO2-Speicherkapazität und Vielfalt der dort ansässigen Flora und Fauna. Und selbst bei einem Plantagenanbau dieser Hölzer sind oft große Mengen an Pestiziden nötig, um die Monokulturen ausreichend vor Schädlingen schützen zu können.

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