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Gartenbewässerung

Gabionen-WasserzapfsäuleGabionen-Wasserzapfsäule
Regenfass Eichenholz 225 lRegenfass Eichenholz 225 l
Set Kreisregner mit DreibeinstativSet Kreisregner mit Dreibeinstativ

Wasser ist ein kostbarer, in vielen Regionen knapper werdender und damit auch teurer Rohstoff, mit dem es möglichst sparsam umzugehen gilt. Dennoch kommt man während längerer Trockenperioden nicht umhin, insbesondere im Gemüsegarten Wasser auszubringen, soll auf die Ernte nicht verzichtet werden.

Neben dem reinen Wasserbedarf der Pflanzen ist nämlich auch zu beachten, daß nur in ausreichend feuchtem Boden Nährstoffe in eine pflanzenverfügbare Form aufgeschlossen werden können. Um den Wasserverbrauch aber möglichst gering zu halten – dies gilt vor allem bei der Nutzung von Leitungswasser –, sind verschiedene Maßnahmen zu ergreifen. Solche, die den Wasserbedarf von vornherein reduzieren, wie auch die Anwendung der richtigen Bewässerungsstrategien, die den größtmöglichen Nutzen für die Pflanzen gewährleisten.

Das eigene Wasserwerk: Pumpen aus Grauguß.

Zur Montage auf ebenerdiger Brunnenplatte. Grauguß, gegen Korrosion grundiert und lackiert. 1¼"-Innengewinde zum Anschluß des Saugrohres am oberen Pumpenzylinder. Kolbenmanschette aus Kunststoff.

Gesamthöhe 1,36 m, Auslaufhöhe 95 cm. Unterer Flansch Ø 24,5 cm, Lochkreis Ø 17,5 cm. Gewicht 34,5 kg. Montageanleitung beiliegend. Ohne Befestigungsmaterial.


Wasser sammeln. Ressourcen schonen.

Sie schonen öffentliche (Grundwasser-) und private (Geldbeutel-) Ressourcen gleichermaßen, wenn Sie es auffangen, um den Regen – der sich auf Gerechte (Gemüsepflanzen) und Ungerechte (die Pflastersteine der Terrasse) gleichermaßen ergießt – bedarfsgerecht umzuverteilen. Hier stellen wir Ihnen einige adäquate Gerätschaften dazu vor.

Gute Bewässerungsstrategien. Wann und wie oft wässern.

Generell sollte bei starker Sonneneinstrahlung oder Wind nicht beregnet werden; bis zu 80% des ausgebrachten Wassers würde ungenutzt verdunsten oder abdriften, noch bevor es in den Boden eindringen kann. Zudem kann die Beregnung in der prallen Sonne zu Blattverbrennungen führen, und die Temperaturdifferenz zwischen kaltem Wasser und erhitzten Blättern führt bei verschiedenen Gemüsepflanzen zu Wachstumsstockungen.
Die beste Tageszeit für eine sommerliche Bewässerung ist der Abend, wenn die Sonne schon schräg steht, die Blätter aber noch abtrocknen können, um nicht über Nacht von Pilzbefall bedroht zu sein. Nachteilig ist allerdings, daß von einer abendlichen Bewässerung auch die Schnecken profitieren. Um dies zu vermeiden, kann auch am frühen Morgen gewässert werden. Um die Verdunstung über Boden- und Blattfläche zu minimieren, ist eine gezielte Bewässerung wichtig. Wo immer möglich, sollte mit Kanne oder Brause die Einzelpflanze direkt am Fuß gegossen werden.

Grundsätzlich sollte weniger oft, dann aber durchdringend gegossen werden. Bei geringem Gießen dringt das Wasser nicht bis in den Wurzelbereich der Pflanzen und verdunstet rasch. Seltenes, dann aber durchdringendes Gießen wirkt nachhaltiger und fördert zudem die Ausbildung eines tiefreichenden Wurzelwerks, welches die Pflanzen unempfindlicher gegen Trockenperioden macht.

Um ein Gefühl für Niederschlagsmengen und deren Wirkung auf den Boden zu bekommen, empfiehlt es sich, einen Regenmesser im Garten aufzustellen und mit dem Spaten zu testen, wie tief der Boden jeweils durchfeuchtet wurde.

CHF 81,00


Wasserspiele. Nicht nur zum Schein, Nutzen inklusive.

Doch auch Koolmans Wasserspielen wohnt eine nutzbringende Seite inne. Denn in Beet und Gartenland installiert, dienen sie der Bewässerung. Die dynamischen Wurfbilder sorgen für eine größerflächige und durchaus durchdringende Verteilung der Feuchtigkeit. (Wie bei Regnern und Rasensprengern ist die Wurfweite abhängig vom Wasserdruck und somit individuellen Schwankungen unterworfen.)

CHF 1.077,00

CHF 669,00


Gartenkultur: Gärtnerische Gießgeräte.

Zur Wasseraufnahme haben Pflanzen in ihrem Inneren hervorragende Wasserleitungen entwickelt, menschliche Nachhilfe durch Wässern und Gießen – etwa im eigenen Garten – trifft so auf ein dankbares Aufnahmesystem. Die Geschichte der gärtnerischen Gießgeräte begann mit der Erfindung des Gießtopfes, es folgte die Gießkanne in vielfältigen Ausformungen und für unterschiedliche Anwendungsbereiche in Freiland, Mistbeet und Gewächshaus.

In Deutschland wurde die Schneider-Gießkanne aus Stuttgart-Feuerbach zum Inbegriff traditioneller Geräte, in Frankreich, England und Amerika entwickelte sich Ende des 19. Jahrhunderts eine beachtliche Formenvielfalt – ehe industrielle Großfertigungen diesen Teil der Gartenkultur verflachten. Eine besonders feine Verteilung des Wassers erzielte man mit Handspritzen aus Kupfer oder Messing, sie dienten vor allem dem sanften Befeuchten von unter Glas kultivierten Pflanzen.

CHF 112,00


Mitte des 19. Jahrhunderts setzte sich allmählich der aus Gummi gefertigte Wasserschlauch durch. Er konnte direkt an eine Druckwasserleitung oder Pumpe angeschlossen werden und ersparte so das zeitaufwendige Nachfüllen, mittels verschiedener Mundstücke ließ sich der austretende Wasserstrahl beliebig variieren.

Eine grundlegende Rationalisierung brachte die Entwicklung automatischer Regneranlagen: vom einfachen Rasensprenger, der an den Gartenschlauch angeschlossen wird, bis zum computergesteuerten Versenkregnersystem mit fest installierten Leitungen ist heute alles möglich.

CHF 446,00


Einmal Hacken erspart dreimal Gießen.

Leichte, sandige Böden können nur geringe Mengen Regenwasser speichern und trocknen dementsprechend schnell aus. Mit Gaben von Kompost, Gesteinsmehl oder lehmiger Erde kann die Wasserhaltefähigkeit des Bodens verbessert werden. Eine dauernde Bedeckung der Erdoberfläche (mit Bewuchs oder einer Mulchdecke) reduziert die Verdunstung, verbessert die Struktur des Bodens und erhöht seine Wasserspeicherfähigkeit.
Die alte Gärtnerweisheit „Einmal Hacken erspart dreimal Gießen“ gilt nach wie vor. Das regelmäßige Hacken der oberen Bodenschicht hilft, die Verdunstung zu reduzieren und die Bodenkapillarität zu erhalten, die für den steten Wassertransport aus tieferen Schichten in den Bereich der Pflanzenwurzeln sorgt. Bei der Standortwahl müssen die Ansprüche der Pflanzen berücksichtigt werden. Schattenpflanzen können z.B. an sonnigen, trockenen Standorten nur mit regelmäßiger, zusätzlicher Bewässerung gedeihen. Eine Mischkultur im Gemüsebeet gewährleistet eine ständige Bodenbedeckung und hilft somit, die Verdunstung zu reduzieren. Gleiches gilt für eine Umrandung aus Buchshecken, die Beetpflanzen vor Wind schützt.

Von Röhrmeistern und Wasserkunst.

Verantwortungsvoll und angesehen war einst der Beruf des Röhr- oder Röhrenmeisters, bis Mitte des 19. Jahrhunderts gehörte es zu seinen Aufgaben, mit speziellen Werkzeugen Wasserrohre aus Holzstämmen zu fertigen, die Wasserversorgung einer Gemeinde oder Stadt sicherzustellen oder große Wasserführungen wie die Suonen im Schweizer Wallis im Lauf zu halten, ihrer Wichtigkeit für die Zivilisation im Tal wegen auch "Heilige Wasser" genannt. Heute ein so gut wie ausgestorbener Beruf, gehört der Röhrmeister ebenso zur Kulturgeschichte der Menschen wie zu der des Wassers. Diesen kostbaren Rohstoff mit Verstand zu hüten und verwenden war immer schon ein Thema.

Substanz des Lebens. Besonders süß.

chöpfwerke zählen zu den ältesten von Menschen geschaffenen technischen Anlagen. Wasserkunst hieß man das System zum Fördern, Heben und Führen von Wasser; die Wasserkunst von Bautzen wurde in hölzerner Ausführung im Jahr 1495 erbaut. Bereits in den ersten christlichen Klöstern des 4. Jahrhunderts in Ägypten wurde die Wasserkraft geschickt genutzt – das erleichterte die Arbeit und vermehrte die kontemplative Zeit. Die Regeln des heiligen Benedikt wollen Wassermühlen nahe der Klöster; das 2010 zum Weltkulturerbe erklärte "Oberharzer Wasserregal" hat klösterliche Ursprünge. Wasser ist Bestandteil aller Schöpfungsmythen. Der chinesischen Alchemie galt es als das grundlegende Material der Schöpfung, als die "Substanz des Lebens". Als eine zutiefst mütterliche Substanz erkannte es der französische Philosoph Gaston Bachelard. Wasser macht die Pinselstriche am Himmel, formt Gebirge und Täler, entscheidet über Wüsten, Wälder, Wiesen und Gärten.

Die Erdgeschichte kennt verschollene Ozeane, noch die Vielfalt unserer Küchensalze erzählt von der Omnipräsenz des Wassers. Unsere Heimat nennen wir Erde, obwohl Wasser die richtige Bezeichnung wäre, besteht unser blauer Planet doch zu mehr als zwei Dritteln aus diesem Stoff. Über Mond oder Mars wissen wir teilweise mehr als über den Grund unserer Ozeane, die Karten des Atlantiks sind heute kaum genauer als jene aus der Zeit um 1700. H2O, das einzige in drei Aggregatzuständen vorkommende Element, ist eine durchaus bemerkenswerte chemische Zusammenführung: zwei Atome Wasserstoff verbinden sich mit einem des Sauerstoffs, dies in einem charakteristischen Knick, mit einem Winkel von 104,5°, annähernd eine Bananenform. Jedes Wassermolekül, ob in Flüssen oder Ozeanen, in den Regentropfen oder in unserem Blutkreislauf, sieht so aus. Jenseits des globalen hydrologischen Kreislaufes ist es das Süßwasser, das Mensch, Tier, Boden und Pflanze zum Leben und Überleben brauchen. Der Süßwasseranteil am Wasservorkommen der Welt beträgt ganze 3,5 Prozent, das meiste davon eingefroren in Gletschern und Eisflächen.

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