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Obstgehölz Säulenjohannisbeere 'Hedda'

(selbstfruchtbar)
Obstgehölz Säulenjohannisbeere 'Hedda'
Obstgehölz Säulenjohannisbeere 'Hedda'
(selbstfruchtbar)
CHF 28.50alle Preise inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Lieferbar ab Mitte März (während der Pflanzsaison), jetzt bestellbar

Allgemeine Informationen

Frucht:

Große, glänzende Beeren an mittellangen Trauben, mildsauer, fast süß und aromatisch. Sehr gut als Dessertfrucht, zum Frischverzehr und zur Saftbereitung geeignet. Reife ab Ende Juni, mittlerer Ertrag.

Baum:

Schmaler, 1,5 m hoher Wuchs. Die Sorte ist selbstfruchtbar und trägt schon im ersten Standjahr. Gegebenenfalls lang werdende Seitentriebe im Sommer auf Fingerlänge einkürzen.

Alte Obstsorten und Wildobst.

Wir wissen: Nicht jede moderne Obstsorte ist schlechter als eine alte, und nicht jede alte Sorte ist per se gut. Wenn jedoch heute im Handelseinerlei die Qualität einer Sorte an Transport- und Lagerfähigkeit oder auch Einförmigkeit der Früchte gemessen wird, möchten wir lieber Kriterien wie Geschmack, Vielfalt und Eignung zur Selbstversorgung anwenden. Bei uns finden Sie ein Sortiment alter, wohlschmeckender und bewährter Obstsorten, teils echte Raritäten, aber auch früher weitverbreitete und Kennern durchaus bekannte Sorten.
Ebenfalls bieten wir eine Auswahl heimischer Wildobstarten an. Diese robusten, in der Regel recht anspruchslosen Bäume und Sträucher liefern vielfältig nutzbare Früchte für zum Teil ungewöhnliche Geschmackserlebnisse. Darüber hinaus sind sie Bienenweide und Vogelnährgehölz und – wegen der meist überreichen Blütenfülle im Frühjahr – von hohem Zierwert.

Balkonobst. Reiche Ernte auf kleinstem Raum.

Auch in kleineren Gärten und sogar auf Balkon und Terrasse läßt sich eine ansehnliche Obstauswahl kultivieren – mit der Wahl sogenannter Säulen- oder Zwergobstbäume. Das ist nicht neu, sondern „hohe Gartenkultur“, wie sie bereits in älteren Büchern beschrieben ist; in Orangerien, Hof- und Klostergärten waren neben Zitruspflanzen immer auch schon andere Baumobstarten vertreten. Während es sich früher aber meist um normalwüchsige Obstsorten handelte, die mit sehr viel gärtnerischem Aufwand „klein gehalten“ wurden, gibt es heute eine Vielzahl speziell gezüchteter Sorten, die sich mit kompaktem, schmalen und eher schwachem Wuchs besonders gut für die Kultur in Gefäßen eignen. Bei diesen Züchtungen wurde zudem auf die Wahl robuster und gesunder Sorten geachtet.
Mit diesen „mobilen“ Obstgefäßen läßt sich auch auf Balkon und Terrasse der Zierwert (Blüte, Fruchtschmuck, Gestaltung) mit dem Nutzen platzsparend verbinden. Bei der Pflanzung sollten Sie ein Gefäß von mindestens 15 Liter Volumen, besser einen 20-l-Topf wählen und als Substrat ein Gemisch aus guter Blumenerde, Gartenerde und etwas reifem Kompost.

Hoch und schmal. Säulenobst.

Das sogenannte Säulenobst ist eine spezielle Wuchsform, die durch eine stark ausgeprägte Mittelachse, eine schwache Seitentriebbildung und unmittelbar am Stamm sitzende Blüten und Früchte gekennzeichnet ist. Diese Pflanzen haben also einen sehr schmalen Wuchs und somit nur geringe Platzansprüche.

Schwarze Johannisbeeren (Ribes nigrum).

Diese Art wird auch Schwarze Träuble, Ahl- oder Wanzenbeere genannt. Der erste nachgewiesene Anbau der Schwarzen Johannisbeere ist auf 1460 datiert; lange Zeit wurde sie aber ausschließlich als Medizinalpflanze kultiviert und beschrieben. Unbestritten ist der hohe gesundheitliche Wert der schwarzen Beeren; über den herben Geschmack gehen die Meinungen aber immer schon weit auseinander.

Säulenbeerenobst. Johannis und Stachel.

Aufgrund der großen Beliebtheit haben wir unser Angebot säulenförmig wachsender Beerenobstpflanzen nun ausgeweitet: Neben der roten gibt es jetzt auch eine schwarze und weiße Johannisbeere sowie eine Stachelbeere. Alle Pflanzen sind typischerweise von sehr schmalem Wuchs – bei etwa 1,5 m Höhe. Die fruchttragenden Seitentriebe sind nur kurz, so daß die Früchte allseits gut besonnt werden und gleichmäßig ausreifen; sie können leicht geerntet werden und sind sehr dekorativ. Alle angebotenen Sorten sind selbstfruchtbar und tragen schon im ersten Standjahr. Lang werdende Seitentriebe sollten im Sommer gegebenenfalls auf Fingerlänge eingekürzt werden.

Von Halb- und Hochstämmen – die Terminologie der Baumschule.

Alle Kultursorten von Obstbäumen entstehen durch das Aufpfropfen einer Sorte auf eine fremde Wurzel, die sogenannte Unterlage. Dieses Verfahren (die Veredelung) ist unumgänglich, da nur durch diese vegetative Vermehrung ein sortenechter Nachkomme ­gezogen werden kann. Die Veredelung erlaubt dem Baumschuler zudem durch die Wahl der Unterlage, neben der Sorte auch die Wuchsform des Baumes festzulegen. Die Stammhöhe (gemessen vom Boden bis zum untersten Kronen­ast) verändert sich zeitlebens kaum mehr, der Baum wächst nur an den Endknospen weiter.

Hochstamm.
Die ursprüngliche Wuchsform vieler alter Kultursorten auf den Streu­obst­wiesen; aufgrund der Stamm­höhe von 1,6 bis 1,8 m erlaubt sie eine zusätzliche Grün­landnutzung auf derselben Flä­che. Hochstämme sind ihrer majestätischen Größe ­wegen als Lebensraum für Vögel und Insekten von be­­sonderem ökolo­gischem Wert und in der Lage, Schatten zu spenden. Sie sind aber auch schwieriger zu pflegen und zu beernten als kleinere Baumformen und benötigen im ausgewachsenen Zustand eine Fläche von 70 bis 80 qm.

Halbstamm.
Der Halbstamm steht dem Hochstamm in Kronen­breite und Wuchs in nichts nach, jedoch ist sein Stamm nur ­1–1,2 m hoch, wodurch die ­Krone leichter zu erreichen ist. Durch Ab­schnei­den der unteren Kronen­äste kann ein Halbstamm nach und nach zu einem Hochstamm erzogen werden.

Die Hoch- und Halbstämme liefern wir als kräftige, vier- bis fünf­jährige Pflanzen. Die erste Ernte ist ­– ­richtige Pflege vorausgesetzt – etwa vier Jahre nach der Pflanzung zu erwarten. Dies kann natürlich nur ein Anhaltspunkt sein; die erste Ernte kann, bedingt durch Sortenwahl oder Umwelteinflüsse, Jahre früher oder später eintreten. Halb- und Hochstämme sind bei guter Pflege ausgesprochen langlebig: Äpfel und Quitten können bis 50, Birnen sogar 100 Jahre alt werden.

Buschbaum.
Ein Buschbaum empfiehlt sich, wenn der Platz im Garten knapp ist. Das Edelreis ­(die Sorte) ist hier auf eine schwachwachsende Unterlage veredelt, die Bäume werden nur etwa 3 m hoch bei einem Platzbedarf von ­12 bis 16 qm. Zudem tragen sie schon nach wenigen Jahren, werden in der Regel aber nur 15–20 Jahre alt.

Pflanzabstand Halb- und Hoch­stämme (und Buschbäume).
Äpfel 6–8 m
Birnen 5–7 m
­Süß­kirschen 6–9 m
­Pflaumen 4–6 m
Quitten 4–5 m (2–3 m).

Befruchtungsverhältnisse.
Einige der wichtigsten Obstarten ­(Äpfel, Birnen, Süßkirschen und andere) ­befruchten sich nicht selbst, sondern benötigen zur Fruchtbildung einen guten Pollen­spender in der Nachbarschaft (max. 200 m entfernt). Da die örtlichen Verhältnisse diesbezüglich oft schwer einschätzbar sind, kann es vorkommen, dass ein Obstbaum trotz ­Blüte ­keine Früchte trägt. Sie können dann (sofern die Platzverhältnisse das zulassen) eine geeignete Befruchtersorte in die Nähe pflanzen oder – unter beengten Verhältnissen die eleganteste Methode – eine Befruchtersorte in die Krone des Baumes hineinveredeln (lassen).

Anmerkung zur Standortwahl.
Viele Böden in Deutschland sind ohne boden­verbessernde Maßnahmen (Kalkung) zu sauer für ­anspruchsvolle Obstgehölze. Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall bei den örtlichen Gartenbauver­einen, oder geben Sie selbst eine Bodenunter­suchung in ­Auftrag.

Hinweis:

Säulenjohannisbeeren wachsen mit nur sehr kurzen Seitentrieben, an denen sich die Früchte ausbilden. Diese werden gut besonnt und reifen gut aus; sie können leicht geerntet werden und sind sehr dekorativ. Diese Sorte ist sehr gesund, kaum anfällig für Mehltau und Säulenrost und daher auch für den Bioanbau empfohlen.

Lieferhinweis:

Die Gehölze werden ohne Erde (Containerpflanzen mit Erde) in Kartons verpackt und die Wurzeln mit feuchtem Stroh vor dem Austrocknen geschützt. Die Bäume können nach der Lieferung bei kühlem Wetter noch einige Tage in der geöffneten Verpackung bleiben; besser ist es, sie in Erde einzuschlagen. Bitte beachten Sie, dass das empfindliche Feinwurzelwerk auf keinen Fall austrocknen darf. Die Hochstämme kommen in einer Umverpackung aus Pappe und Folie; die Wurzeln sind in feuchtes Stroh eingeschlagen.
Jeder Lieferung liegt eine ausführliche Pflanzanleitung bei. Falls die Mengen, die wir von unserer Baumschule erhalten, nicht ausreichen, werden wir Sie über den zu erwartenden Lieferzeitpunkt informieren.

Pflanzanleitung

Pflanzanleitung

Produktinformation

Artikelnummer 26609

Eine gesunde, robuste und wohlschmeckende Sorte aus Norwegen, die sehr gut für den Hausgarten geeignet ist. Kräftige, zweijährige Pflanze im 3-l- Topf.
Höhe bei Lieferung 80–100 cm.

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