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Obstgehölz 'Pfälzer Fruchtfeige'

(selbstfruchtbar)
Obstgehölz 'Pfälzer Fruchtfeige'
Obstgehölz 'Pfälzer Fruchtfeige'
(selbstfruchtbar)
CHF 50.00alle Preise inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
vorrätig, Lieferung in 2-3 Wochen

Allgemeine Informationen

Feige (Ficus carica).

Der Feigenbaum gehört zu den ältesten Kulturpflanzen überhaupt; er ist ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet, inzwischen aber auch in Deutschland und Südengland verbreitet.

Frucht:
Rotblaue Schale und rotes, süßes Fruchtfleisch. Trägt an günstigen Standorten sicher jedes Jahr. Diese Sorte ist zweimaltragend: Ende Juni reifen die im Vorjahr gebildeten Früchte; die diesjährigen Früchte reifen Ende September. Das volle Aroma haben gut ausgereifte, weiche Früchte.

Baum:
Strauchartiger Wuchs bis etwa 4 m Höhe, große, glänzende, handförmig gefächerte Blätter. Selbstfruchtbar.

Ansprüche an Standort und Klima:
Bevorzugt windgeschützte, sonnige und warme Lagen; kann am geschützten Standort auch in Norddeutschland angebaut werden. Hinsichtlich Winterfrösten ist die Feige nicht sehr empfindlich, vorübergehende Temperaturen bis -15 °C verträgt sie durchaus. Feigen sind sehr gut als Kübelpflanze geeignet.

Von Halb- und Hochstämmen – die Terminologie der Baumschule.

Alle Kultursorten von Obstbäumen entstehen durch das Aufpfropfen einer Sorte auf eine fremde Wurzel, die sogenannte Unterlage. Dieses Verfahren (die Veredelung) ist unumgänglich, da nur durch diese vegetative Vermehrung ein sortenechter Nachkomme ­gezogen werden kann. Die Veredelung erlaubt dem Baumschuler zudem durch die Wahl der Unterlage, neben der Sorte auch die Wuchsform des Baumes festzulegen. Die Stammhöhe (gemessen vom Boden bis zum untersten Kronen­ast) verändert sich zeitlebens kaum mehr, der Baum wächst nur an den Endknospen weiter.

Hochstamm.
Die ursprüngliche Wuchsform vieler alter Kultursorten auf den Streu­obst­wiesen; aufgrund der Stamm­höhe von 1,6 bis 1,8 m erlaubt sie eine zusätzliche Grün­landnutzung auf derselben Flä­che. Hochstämme sind ihrer majestätischen Größe ­wegen als Lebensraum für Vögel und Insekten von be­­sonderem ökolo­gischem Wert und in der Lage, Schatten zu spenden. Sie sind aber auch schwieriger zu pflegen und zu beernten als kleinere Baumformen und benötigen im ausgewachsenen Zustand eine Fläche von 70 bis 80 qm.

Halbstamm.
Der Halbstamm steht dem Hochstamm in Kronen­breite und Wuchs in nichts nach, jedoch ist sein Stamm nur ­1–1,2 m hoch, wodurch die ­Krone leichter zu erreichen ist. Durch Ab­schnei­den der unteren Kronen­äste kann ein Halbstamm nach und nach zu einem Hochstamm erzogen werden.

Die Hoch- und Halbstämme liefern wir als kräftige, vier- bis fünf­jährige Pflanzen. Die erste Ernte ist ­– ­richtige Pflege vorausgesetzt – etwa vier Jahre nach der Pflanzung zu erwarten. Dies kann natürlich nur ein Anhaltspunkt sein; die erste Ernte kann, bedingt durch Sortenwahl oder Umwelteinflüsse, Jahre früher oder später eintreten. Halb- und Hochstämme sind bei guter Pflege ausgesprochen langlebig: Äpfel und Quitten können bis 50, Birnen sogar 100 Jahre alt werden.

Buschbaum.
Ein Buschbaum empfiehlt sich, wenn der Platz im Garten knapp ist. Das Edelreis ­(die Sorte) ist hier auf eine schwachwachsende Unterlage veredelt, die Bäume werden nur etwa 3 m hoch bei einem Platzbedarf von ­12 bis 16 qm. Zudem tragen sie schon nach wenigen Jahren, werden in der Regel aber nur 15–20 Jahre alt.

Pflanzabstand Halb- und Hoch­stämme (und Buschbäume).
Äpfel 6–8 m
Birnen 5–7 m
­Süß­kirschen 6–9 m
­Pflaumen 4–6 m
Quitten 4–5 m (2–3 m).

Befruchtungsverhältnisse.
Einige der wichtigsten Obstarten ­(Äpfel, Birnen, Süßkirschen und andere) ­befruchten sich nicht selbst, sondern benötigen zur Fruchtbildung einen guten Pollen­spender in der Nachbarschaft (max. 200 m entfernt). Da die örtlichen Verhältnisse diesbezüglich oft schwer einschätzbar sind, kann es vorkommen, dass ein Obstbaum trotz ­Blüte ­keine Früchte trägt. Sie können dann (sofern die Platzverhältnisse das zulassen) eine geeignete Befruchtersorte in die Nähe pflanzen oder – unter beengten Verhältnissen die eleganteste Methode – eine Befruchtersorte in die Krone des Baumes hineinveredeln (lassen).

Anmerkung zur Standortwahl.
Viele Böden in Deutschland sind ohne boden­verbessernde Maßnahmen (Kalkung) zu sauer für ­anspruchsvolle Obstgehölze. Erkundigen Sie sich im Zweifelsfall bei den örtlichen Gartenbauver­einen, oder geben Sie selbst eine Bodenunter­suchung in ­Auftrag.

Alte Obstsorten und Wildobst.

Wir wissen: Nicht jede moderne Obstsorte ist schlechter als eine alte, und nicht jede alte Sorte ist per se gut. Wenn jedoch heute im Handelseinerlei die Qualität einer Sorte an Transport- und Lagerfähigkeit oder auch Einförmigkeit der Früchte gemessen wird, möchten wir lieber Kriterien wie Geschmack, Vielfalt und Eignung zur Selbstversorgung anwenden. Bei uns finden Sie ein Sortiment alter, wohlschmeckender und bewährter Obstsorten, teils echte Raritäten, aber auch früher weitverbreitete und Kennern durchaus bekannte Sorten.
Ebenfalls bieten wir eine Auswahl heimischer Wildobstarten an. Diese robusten, in der Regel recht anspruchslosen Bäume und Sträucher liefern vielfältig nutzbare Früchte für zum Teil ungewöhnliche Geschmackserlebnisse. Darüber hinaus sind sie Bienenweide und Vogelnährgehölz und – wegen der meist überreichen Blütenfülle im Frühjahr – von hohem Zierwert.

Obstgehölze für die Frühjahrspflanzung.

Jede Regel hat ihre Ausnahme, so auch die, daß die beste Pflanzzeit für Obstgehölze der Herbst ist. Bei einigen Obstarten ist die Pflanzung im Frühjahr empfehlenswerter, da sie im Jungpflanzenstadium frostgefährdet sind. Daß sich diese Pflanzen generell nur für Weinbauklimagebiete eignen, ist dennoch ein Trugschluß: robuste Sorten erlauben den erfolgreichen Anbau dieser Obstarten in ganz Deutschland. Die erste Ernte ist etwa im zweiten Jahr nach der Pflanzung zu erwarten.

Hinweis:

Krankheiten und Schädlinge treten bei Feigen kaum auf. Bemerkenswert ist die Fruchtbildung: Während der Vegetationszeit werden gleichzeitig laufend neue Blüten und Früchte angelegt. Mit ihrem schönen Laub ist die Feige zudem eine ausgesprochen dekorative Pflanze. Kräftige, zweijährige Pflanze, mit Wurzelballen.

Lieferhinweis:

Die Gehölze werden ohne Erde (Containerpflanzen mit Erde) in Kartons verpackt und die Wurzeln mit feuchtem Stroh vor dem Austrocknen geschützt. Die Bäume können nach der Lieferung bei kühlem Wetter noch einige Tage in der geöffneten Verpackung bleiben; besser ist es, sie in Erde einzuschlagen. Bitte beachten Sie, dass das empfindliche Feinwurzelwerk auf keinen Fall austrocknen darf. Die Hochstämme kommen in einer Umverpackung aus Pappe und Folie; die Wurzeln sind in feuchtes Stroh eingeschlagen.
Jeder Lieferung liegt eine ausführliche Pflanzanleitung bei. Falls die Mengen, die wir von unserer Baumschule erhalten, nicht ausreichen, werden wir Sie über den zu erwartenden Lieferzeitpunkt informieren.

Pflanzanleitung

Produktinformation

Artikelnummer 73246

Reichtragende, süßschmeckende Sorte aus der Pfalz, wegen ihrer Robustheit bestens für den Hausgarten geeignet.
Kräftige, zweijährige Pflanze, mit Wurzelballen.
Höhe bei Lieferung 60–80 cm.

Kundenbewertungen

(2)
11.05.2012, Axel Christmann

traurige Fruchtfeige

Guten Tag, ich kann die Pflanze leider nicht empfehlen. Ich habe mich an die Anweisungen gehalten und den Baum auch im letzten Winter schön eingepackt . Trotzdem hat er den Winter nicht überlebt. Standort im sonnigen Kaiserslautern (Pfalz). Gruß ACH

17.08.2008, Manfred Schütt

Super !

Die Feige trägt bereits im ersten Jahr, seitdem jedes Jahr ca. 60 Früchte. Zuckersüss :-) Absolut winterhart, Standort Nähe HH an der Elbe. Kaufen !

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