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Kräuter- und Gemüseerde torffrei

Kräuter- und Gemüseerde torffrei
Kräuter- und Gemüseerde torffrei
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Produktinformation

Artikelnummer 70264

Alle Angaben zu Zusammensetzung, Lagerung und Anwendung auf der Verpackung.
20 Liter im Biofolienbeutel
Hersteller:

Allgemeine Informationen

Beachten Sie bitte:

Bei Verwendung von torffreien Erden mit organischer Düngung wird empfohlen, frühzeitig mit einer Nachdüngung zu beginnen. Bereits zwei bis drei Wochen nach Pflanzung kann einmal wöchentlich Bio-Flüssigdünger gegeben werden, wenn nicht vorher Hornspäne untergemischt wurden. Die Kräuter- und Gemüseerde nicht zu fest andrücken und für eine ausreichende Bewässerung sorgen. Als Aussaaterde und für Jungpflanzen ist diese Erde nicht geeignet.

Nachhaltig ohne Torf. Kräuter- und Gemüseerde.

Nachwachsend sind nicht nur die Rohstoffe, aus denen diese organisch aufgedüngte Spezialerde zusammengesetzt ist. Mit Grüngutkompost, Kokosschalen und Dinkelspelzen sind die vorgezogenen Gemüse und Kräuter (auch die gekauften aus dem Supermarkt) die ganze Saison über optimal versorgt. Holzfaser als Torfersatz verbessert die Wasserhaltefähigkeit und Wasserverteilung, ob im Beet, Balkonkasten oder in Töpfen. Auch die Verpackung für die Kräuter- und Gemüseerde wird mindestens zu Teilen aus einem nachwachsenden Rohstoff gefertigt, denn die Folie besteht zu 60% aus Zuckerrohr als Ersatz für das sonst bekanntermaßen in der Kunststoffproduktion verwendete Erdöl.

Naturschutz durch Torfabbau.

Torfabbau und Naturschutz gehen in den seltensten Fällen Hand in Hand. Wir wissen, in der Regel ist das Gegenteil der Fall. Eine Torfschicht wächst etwa einen Millimeter im Jahr, und so wird allein mit der Entnahme nur eines Kubikmeters – wie aktuell im Baltikum praktiziert – der Ertrag von etwa 1.000 Jahren zerstört und somit dieser einzigartige Lebensraum, der aus hochspezialisierten Tier- und Pflanzengesellschaften besteht, vernichtet. In Deutschland hingegen ist die Gewinnung von Torf aus intakten Mooren bereits seit den 1980er-Jahren durch das Niedersächsische Moorschutzprogramm verboten.

Das Ober- und Unterfeld-Verfahren.

So hat der Erdenhersteller Gramoflor in Vechta ein eigenes Abbauverfahren entwickelt, das parallel zur Gewinnung des Rohstoffs die erfolgreiche Renaturierung von Torflagerstätten – entwässerte, durch Landwirtschaft oberflächlich ausgelaugte Flächen – ermöglicht. Gramoflor bewirtschaftet derzeit etwa 450 Hektar solcher Flächen in der Umgebung seiner Betriebsanlagen.
Mit dem Abbau wird im typischen Sodenstechverfahren begonnen. Erst mit dem Einsetzen der späteren Frästorfgewinnung teilt sich die Abbaufläche in das Oberfeld, in dem weiterhin kleinparzellig Torf abgegraben wird, und das Unterfeld, das vorsichtig wiedervernässt und mit wertvollen Bulttorfmoosen aus der hauseigenen Züchtung beimpft wird. Spätestens ab dem fünften und sechsten Jahr des Abbaus laufen also Renaturierung und Torfgewinnung zeitgleich. Wollgras und Binsen als charakteristische Moorpflanzen siedeln sich an und die im Hochmoor beheimatete Fauna kehrt zurück, und wo zuvor überwiegend Maisanbau in Monokultur betrieben wurde, können jetzt wieder artenreiche Biotope wachsen. Bis die renaturierte Schicht stabil ist, dauert es etwa neun bis zwölf Jahre. Solange das Oberfeld nicht vollständig abgebaut ist, wird der Torfabbau fortgesetzt.

Keine unendliche Ressource.

Nur durch den Torfabbau bei gleichzeitiger Renaturierung kommen also die früheren Hochmoorflächen auf lange Sicht zurück. Dauerhaft im Besitz von Gramoflor, werden sie naturschutzgerecht weiter gepflegt – eine Wiedernutzung durch die Landwirtschaft ist ohnehin vertraglich ausgeschlossen. Heute geht der niedersächsische Erdenhersteller davon aus, dass die betriebseigenen Torflagerstätten innerhalb der nächsten 20 Jahre ausgeschöpft sein werden. Ersatzstoffe, die in puncto Wasserhaltevermögen und -verteilung, Stukturstabilität sowie Lufthaushalt an die Eigenschaften von Torf heranreichen und von professionellen Gartenfachbetrieben als gleichwertig wahrgenommen werden, sind hingegen nach wie vor rar. Bei Gramoflor wird deshalb in Versuchsgärten an pflanzlichen Alternativen geforscht. Holzfaser, Kokosschale, Dinkelspelzen oder Grüngutkompost sind heute schon Bestandteile mancher Bio-Erden für den Hobbygarten. Torf setzt der Erdenhersteller so sparsam wie möglich und überwiegend aus eigener Gewinnung ein.

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