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Rosenerde

45-Liter-Sack
Rosenerde 45-Liter-Sack
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45-Liter-Sack
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Produktinformation

Artikelnummer 70265

Alle Angaben zu Zusammensetzung, Lagerung und Anwendung auf der Verpackung.
45-Liter-Sack
20-Liter-Folienbeutel
Hersteller:

Allgemeine Informationen

Rosen pflegen – mit geeigneter Erde.

Bei der Pflanzung von wurzelnackten Rosen im Beet oder in Gefäße sollte darauf geachtet werden, dass die verwendete Erde nicht zu stark gedüngt ist (wie es bei herkömmlichen Blumenerden meist der Fall ist). Diese Spezialerde ist deshalb optimal an die Anforderungen von Rosen angepasst. Ein erhöhter Tonanteil sorgt für einen ausgeglichenen Wasserhaushalt und hält den pH-Wert konstant. Langzeitdünger mit den Hauptnährstoffen Stickstoff, Phosphor und Kali, Eisendünger sowie Spurenelemente beugen Mangelerscheinungen vor, und Blähton verbessert langfristig die Stukturstabilität.

Naturschutz durch Torfabbau.

Torfabbau und Naturschutz gehen in den seltensten Fällen Hand in Hand. Wir wissen, in der Regel ist das Gegenteil der Fall. Eine Torfschicht wächst etwa einen Millimeter im Jahr, und so wird allein mit der Entnahme nur eines Kubikmeters – wie aktuell im Baltikum praktiziert – der Ertrag von etwa 1.000 Jahren zerstört und somit dieser einzigartige Lebensraum, der aus hochspezialisierten Tier- und Pflanzengesellschaften besteht, vernichtet. In Deutschland hingegen ist die Gewinnung von Torf aus intakten Mooren bereits seit den 1980er-Jahren durch das Niedersächsische Moorschutzprogramm verboten.

Das Ober- und Unterfeld-Verfahren.

So hat der Erdenhersteller Gramoflor in Vechta ein eigenes Abbauverfahren entwickelt, das parallel zur Gewinnung des Rohstoffs die erfolgreiche Renaturierung von Torflagerstätten – entwässerte, durch Landwirtschaft oberflächlich ausgelaugte Flächen – ermöglicht. Gramoflor bewirtschaftet derzeit etwa 450 Hektar solcher Flächen in der Umgebung seiner Betriebsanlagen.
Mit dem Abbau wird im typischen Sodenstechverfahren begonnen. Erst mit dem Einsetzen der späteren Frästorfgewinnung teilt sich die Abbaufläche in das Oberfeld, in dem weiterhin kleinparzellig Torf abgegraben wird, und das Unterfeld, das vorsichtig wiedervernässt und mit wertvollen Bulttorfmoosen aus der hauseigenen Züchtung beimpft wird. Spätestens ab dem fünften und sechsten Jahr des Abbaus laufen also Renaturierung und Torfgewinnung zeitgleich. Wollgras und Binsen als charakteristische Moorpflanzen siedeln sich an und die im Hochmoor beheimatete Fauna kehrt zurück, und wo zuvor überwiegend Maisanbau in Monokultur betrieben wurde, können jetzt wieder artenreiche Biotope wachsen. Bis die renaturierte Schicht stabil ist, dauert es etwa neun bis zwölf Jahre. Solange das Oberfeld nicht vollständig abgebaut ist, wird der Torfabbau fortgesetzt.

Keine unendliche Ressource.

Nur durch den Torfabbau bei gleichzeitiger Renaturierung kommen also die früheren Hochmoorflächen auf lange Sicht zurück. Dauerhaft im Besitz von Gramoflor, werden sie naturschutzgerecht weiter gepflegt – eine Wiedernutzung durch die Landwirtschaft ist ohnehin vertraglich ausgeschlossen. Heute geht der niedersächsische Erdenhersteller davon aus, dass die betriebseigenen Torflagerstätten innerhalb der nächsten 20 Jahre ausgeschöpft sein werden. Ersatzstoffe, die in puncto Wasserhaltevermögen und -verteilung, Stukturstabilität sowie Lufthaushalt an die Eigenschaften von Torf heranreichen und von professionellen Gartenfachbetrieben als gleichwertig wahrgenommen werden, sind hingegen nach wie vor rar. Bei Gramoflor wird deshalb in Versuchsgärten an pflanzlichen Alternativen geforscht. Holzfaser, Kokosschale, Dinkelspelzen oder Grüngutkompost sind heute schon Bestandteile mancher Bio-Erden für den Hobbygarten. Torf setzt der Erdenhersteller so sparsam wie möglich und überwiegend aus eigener Gewinnung ein.

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