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    Kompostieren

    Das Gold des Gärtners. Der Kompost.
    Kompost ist einer der ältesten Dünger und Bodenverbesserer: Er wird aus organischen Reststoffen des Haushalts und des Gartens hergestellt und leistet einen wesentlichen Beitrag zur Gesunderhaltung des Bodens und zur Ernährung der Pflanzen. Der Boden wird nachhaltig verbessert, da Kompost eine stabile Krümelstruktur, ein aktives, artenreiches Bodenleben und ein gutes Luft- und Wasservolumen schafft.
    Zudem ist gut ausgereifter Kompost ein vollwertiger organischer Dünger, der den Einsatz chemischer Düngemittel überflüssig macht.

    Laubkomposter GalfandrahtLaubkomposter Galfandraht

    Die Kompostierung (auch Rotte) bezeichnet den biologischen Prozeß, bei dem leicht verwertbares organisches Material von Bakterien, Pilzen und weiteren Kleinstlebewesen zu humusreicher Komposterde umgesetzt wird.

    Für den Abbau benötigen die Lebewesen Sauerstoff und, da sie ihre Nahrung nur in gelöster Form aufnehmen können, auch Wasser. Ein gutes Verhältnis von Sauerstoffangebot und Wassergehalt ist also eine entscheidende Bedingung für den Kompostierungsprozeß. Neben den genannten Mikroorganismen spielen außerdem Regenwürmer eine wichtige Rolle: Wie kein anderes Tier sind sie in der Lage, organische Abfälle in wertvolle Komposterde umzuwandeln. Es gibt darunter ausgesprochene Spezialisten, die sogenannten Kompostwürmer, die gezielt eingesetzt werden können, um die Rotte zu fördern.

    Der optimale Kompostplatz besteht aus mindestens zwei, besser drei Behältern. Im ersten werden alle (frischen) Abfälle gesammelt und daraus im zweiten der Kompost aufgesetzt: Grobe Abfälle (Strauchschnitt) sollten mit feinen (Rasen- schnitt) vermischt werden, feuchte (Obstreste) mit trockenen (Herbstlaub) und nährstoffreiche (Gemüsereste) mit nährstoffarmen (Holzhäcksel). Die Abfälle sollten nicht verdichtet werden, denn unter Sauerstoffmangel wird das Material nur unvollständig zersetzt – und verströmt dann einen üblen Geruch. Nach etwa drei Monaten werden die halb verrotteten Abfälle umgesetzt: entweder im selben Behälter umgeschichtet oder – einfacher und gründlicher – in einen dritten Behälter umgefüllt. Dieses Umsetzen fördert die Durchlüftung des Komposthaufens und führt dazu, dass sich sein Volumen noch einmal erheblich reduziert. Der frisch umgesetzte Kompost erreicht nach durchschnittlich sieben Monaten das sogenannte Reifestadium. Die meisten Bestandteile sind jetzt gut zersetzt, und der dunkle Humus riecht nach Waldboden.



    Hohe Temperaturen, das ganze Jahr über. Der Thermokomposter.

    In geschlossenen, gut wärmeisolierten und optimal belüfteten Behältern wie diesem werden (die richtige Befüllung vorausgesetzt) Temperaturen von bis zu 70 °C erreicht, und auch im Winterhalbjahr sinkt die Temperatur in der Regel nie so weit ab, daß die Verrottung ins Stocken gerät. Die für die Zersetzung notwendigen Mikroorganismen sind also das ganze Jahr über aktiv und erzeugen die begehrte nährstoffreiche, dunkelbraunkrümelige Komposterde.

    Werden die Deckelklappen bei höheren Außentemperaturen im Sommer nicht heruntergeklappt, unterstützt dies die Regulierung der Luftzirkulation im Komposter. Der Kompostbehälter wird werkzeuglos zusammengesteckt; er benötigt keine weitere Verankerung im Erdreich.

     

    Befüllen läßt er sich von oben durch zwei große Öffnungen (69 x 35 cm); die kompostierte Erde kann durch die großzügig bemessenen Entnahmeklappen (30 x 62 cm, je eine auf Vorder- und Rückseite) bedarfsgerecht entnommen werden.

    Thermo-Komposter sind bei kleineren Gartengrundstücken die ideale Alternative zur offenen Kompostmiete, denn sie benötigen weniger Platz, und die Rotte verläuft schneller. Mit dem Bodengitter läßt sich unliebsames Getier (Nagetiere und andere Schädlinge) fernhalten – wichtig bei der Kompostierung von Lebensmittelabfällen und Essensresten. Aus Süddeutschland.

    Deckel und Korpus PE-HD. Deckel mit Arretierung. Lüftungsschlitze im Seitenund Bodenbereich.

    Höhe 84 cm, Breite 75 cm, Tiefe 80 cm.
    Volumen 400 l. Gewicht 12 kg.

    CHF 128,00


    Kompostkorb. Für Laub und anderes.

    Aus dem auch für den Bau von Gabionen verwendeten Galfandraht (Ø 3 mm) wird dieser Laubkomposter gefertigt. Er dient zunächst als Sammelbehälter für das Herbstlaub im Garten und leistet dann bei dessen Kompostierung gute Dienste.

    Die unter großer Hitzeentwicklung ablaufende Laubrotte kann in dem offenen Drahtgeflecht unter dem notwendigen Luftaustausch erfolgen – das Laub fällt innerhalb kurzer Zeit auf einen Bruchteil seines Ursprungsvolumens zusammen. Es eignet sich dann entweder direkt zum Mulchen oder, in einer Mischung mit Rasenschnitt, Hornspänen und gehäckselten Zweigen, zur Herstellung von Laubkompost, einer der besten Erden für Beet- und Kübelpflanzen.

    Es empfiehlt sich außerdem noch eine weitere Verwendungsmöglichkeit: Auf den Rasen gestellt, kann der Drahtkorb ganz hervorragend als oben offenes Freiluftgehege für Kaninchen, Meerschweinchen oder Schildkröten genutzt werden.

    Mit wenigen Handgriffen aufzustellen und wieder abzubauen; die Vorderwand kann separat entnommen werden. Stahldraht mit einer Zink-Aluminium-Beschichtung. Der Quedlinburger Hersteller gewährt eine 20jährige Garantie gegen Rost.

    4 Matten 96 x 80,5 cm, Maschenweite 4,8 cm.
    4 Stäbe als Eckverbindung, Länge 86,5 cm, Ø 3,8 mm. Gesamtgewicht 7,5 kg.

    CHF 105,00


    Für feine Komposterde. Durchwurfsiebe.

    Bei der Bereitung von Blumen- oder Anzuchterde aus dem eigenen Kompost oder um grobe Gartenerde zu „verfeinern“, sind stabile Standsiebe wie diese unentbehrlich: zum Aussieben von Steinen, Unkrautwurzeln, kleinen Zweigen und groben Stücken.

     

    Variabel: das Standsieb.
    Bei der Aufstellung läßt sich die Feinheit der gesiebten Erde über den Neigungswinkel regulieren: je steiler der Winkel, desto feiner die Erde. Gefertigt wird das Sieb im Münsterland, aus Materialien, die Wind und Wetter trotzen.

    Rahmen aus witterungsbeständigem Lärchenholz. Gitter aus verzinktem Stahldraht (Maschenweite 12 mm), Scharniere aus galvanisiertem Stahl, verzinkte Schrauben. Stellwinkel, Stellhöhe und -tiefe sind variabel. Außenmaße des Siebs im nicht aufgestellten Zustand: Höhe 1,2 m, Breite 60 cm, Tiefe 6,5 cm. Gewicht 5 kg.

    CHF 85,00


    Aufsatzsieb für die Schubkarre.

    Dieses Durchwurfsieb aus feuerverzinktem Stahlblech wird fest auf die Schubkarre geklemmt; das Gesiebte fällt damit direkt in das Transportgefäß und kann zum „Einsatzort“ gebracht werden, ohne daß man noch einmal umfüllen muß. Das Sieb wird im Ganzen in ein Zinkbad getaucht, um auch die Schweißnähte großflächig abzudecken – Rost ist also kaum zu befürchten. Geeignet für fast alle handelsüblichen Schubkarren, auch für unsere Schwedische Schubkarre. Rahmen und Sieb Stahl feuerverzinkt, Materialstärke Geflecht 2 mm. Angenietete Stütze aus galvanisiertem Stahl. Der Neigungswinkel ist jeweils abhängig von den Schubkarrenmaßen.

    Außenmaße des Siebs im nicht aufgestellten Zustand: Länge 1 m, Breite 59 cm. Gewicht 4 kg.

    CHF 49,00




    Feinkompostierer Stahlblech.

    Als Alternative zu einem Sieb dient dieses handbetriebene Gerät. Der Kompost wird in die Trommel gefüllt, mit der Drehspindel gegen das Sieb gedrückt und fällt als feine Erde durch die etwa 10 mm weiten Maschen nach unten – am besten in einen darunterstehenden Behälter.

    Die ausgesiebten Bestandteile können bequem durch Rückwärtsdrehen über die geöffnete Reststoffklappe aus dem Gerät entfernt werden. Die Kurbel kann rechts- oder linksseitig montiert werden. Stahlrohrgestell (Ø 2 cm), Gehäuse Stahlblech. Höhe 1,06 m, Breite 88 cm, Tiefe 48 cm. Gewicht 18 kg.

    CHF 415,00


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