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    Historische Fuchsien. Blühfreudig und winterhart

    Diese Fuchsien zeichnen sich gleich in zweifacher Hinsicht aus: Sie sind allesamt historische Züchtungen, die sich seit über 100 Jahren in Parks und Gärten bewährt haben, und sie sind winterhart, was in unseren Breitengraden nicht selbstverständlich ist. Wir arbeiten hier mit einer kleinen Spezialgärtnerei zusammen und haben aus deren bemerkenswertem Sortiment drei besondere Sorten ausgewählt, die sich zudem noch durch ihre außerordentlich lange Blütezeit auszeichnen: von Juli bis zu den ersten Frösten im November. Die Fuchsien benötigen einen humosen, gut gelockerten Boden ohne stauende Nässe am sonnigen oder halbschattigen Standort. Wir liefern ab Mitte Mai etwa 20 cm hohe Pflanzen im 10-cm-Topf; eine ausführliche Pflanz- und Pflegeanleitung liegt jeder Sendung bei.

    Alice HoffmannAlice Hoffmann

    Alice Hoffmann
    Eine deutsche Züchtung von Kiese aus dem Jahre 1901 mit eleganten, schlanken Blüten und frischem Farbkontrast. Auf der leuchtendweißen Krone sitzen weit zurückgebogene, rotviolette Kelchblätter mit lang heraushängenden rotvioletten Staubgefäßen.

    Die Pflanze wird mit aufrechtem, buschigem und gut verzweigtem Wuchs 40–60 cm hoch, das dunkelgrüne Laub hat einen leichten Bronze-Schimmer.


    Pflanzung:
    Die beste Pflanzzeit für winterharte Fuchsien ist nach den letzten Frösten im Frühjahr (ab etwa Ende Mai). Sie endet Ende Juli; später gepflanzte Fuchsien könnten bis zum ersten Winter keinen ausreichend großen Wurzelballen bilden. Die Fuchsie wird in eine Mulde gesetzt, etwa 10 cm tiefer als sie im Topf gestanden hat. Diese Mulde bleibt vorerst offen; durch Wind und Regen wird sie im Laufe der Saison automatisch mit Erde angefüllt. So kann sich die Fuchsie langsam an das normale Erdniveau anpassen. Sollte im Herbst noch eine Mulde erkennbar sein, wird diese aufgefüllt, so daß der Wurzelstock schließlich tief im Boden sitzt. Sehr wichtig ist das kräftige Angießen nach der Pflanzung. Der Bereich unter dem Wurzelballen muß gut durchfeuchtet sein. In den ersten Wochen sollte bei trockener Witterung regelmäßig gegossen werden, damit ein schnelles Anwurzeln gewährleistet ist. Der Pflanzabstand sollte etwa 50 cm betragen, damit sich kräftige Horste ausbilden können und zu starker Wurzeldruck durch Nachbarpflanzen vermieden wird. Sind Wühlmäuse im Garten, hilft die Pflanzung der Fuchsien in engmaschige Drahtkörbe. 


    Beacon
    Diese englische Züchtung von 1871 ist ein Klassiker der Cottagegärten. Aus einer Vielzahl rundlicher, roter Knospen entfalten sich die Blüten mit rotvioletten Kron- und roten Kelchblättern. Auffällig ist der weit aus der Blüte herausragende Stempel; die roten Staubgefäße sind etwas kürzer.

    Dunkelgrünes Laub. Mit aufrechtem, gut verzweigtem Wuchs wird die Pflanze etwa 60 cm hoch.


    Schnitt:
    Winterharte Fuchsien dürfen im Herbst nicht zurückgeschnitten werden. Im Februar oder März kann ein sogenannter Ordnungsschnitt auf etwa 25 cm Höhe durchgeführt werden. Eine vollständig bodennah zurückgeschnittene Pflanze könnte bei der Bodenbearbeitung im Frühjahr leicht übersehen werden. Die alten, erfrorenen (aber noch sehr stabilen) Zweige bieten den neuausgetriebenen, jungen, weichen Trieben noch Schutz vor Fußbällen, Haustieren etc. Diese alten Zweige können später einfach herausgebrochen werden. 


    Chillerton Beauty
    Seit ihrer Einführung im Jahre 1847 erfreut sich diese englische Züchtung von Bass ungebrochener Beliebtheit. Dies wundert kaum, besticht sie doch mit auffälligem Farbenspiel und ausgesprochen grazilen Blüten. Die Kronblätter sind dunkelviolett, die außen weißen und innen rosafarbenen Kelchblätter sind weit zurückgebogen.

    Mit aufrechtem, gut verzweigtem Wuchs wird diese Fuchsie bis 80 cm hoch und bildet locker überhängende Zweige.


    Pflege:
    Die Fuchsien benötigen keine Winterschutzabdeckung aus Fichtenreisig oder Vlies. Von Vorteil ist aber eine Unterpflanzung mit schwachwüchsigen Bodendeckern (z.B. Vinca minor, Waldsteinia ternata, schwachwachsende Efeu-Sorten), die den Boden vor Austrocknung schützen, den Unkrautwuchs hemmen und einen natürlichen Winterschutz bieten. Nicht unterwachsene Fuchsien sollten im ersten Winter mit Laub abgedeckt oder mit Erde angehäufelt werden, da die Wurzeln selten schon im ersten Jahr tief genug in den Boden eingewachsen sind. 


    Historische Fuchsien 3 Stück
    Je 1 Stück der beschriebenen Sorten.


    Sonstige Hinweise:
    Bei richtiger Behandlung geeigneter Sorten ist eine problemlose Freilandhaltung von Fuchsien erfolgreich. Sie ist mit weniger Arbeit verbunden als die Haltung der gleichen Pflanzen in Balkonkästen oder Töpfen. Winterharte Fuchsien zeigen das gleiche "Wuchsverhalten" wie Stauden: Die oberirdischen Pflanzenteile erfrieren im Winter, der eingewurzelte Wurzelballen ist winterhart und treibt in jedem Frühjahr wieder aus. Im Gewächshaus vorgetriebene Pflanzen sind noch nicht winterhart. Das frische Grün würde bei Frost erfrieren. Im ersten Standjahr sehen die neuen gepflanzten Fuchsien noch nicht so aus wie die, die im Garten überwintert haben. Sie zeigen einen Haupttrieb mit einigen Seitenverzweigungen, während ältere, draußen überwinternde Pflanzen im Frühjahr eher buschig mit vielen Trieben aus dem Boden kommen. Der Austrieb beginnt in der Regel erst, wenn keine Fröste mehr zu erwarten sind, unter Umständen auch erst im Juni. Die Blütezeit beginnt ab Mitte/Ende Juli und dauert bis zu den ersten Frösten. Nur wenige andere Pflanzen haben eine so lange Blütezeit. Vereinzelt kommt es nach dem ersten Winter mit dem noch relativ kleinen Wurzelballen zu einem verspäteten Austrieb und einem etwas späteren Blühbeginn. Die Angabe zur Blütezeit bezieht sich auf einen vollsonnigen Standort. Am halbschattigen Standort beginnt die Blüte etwa 2–3 Wochen später, am schattigen Standort würde die Blütezeit nur wenige Wochen andauern.

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