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    Nadeln im Heuhaufen. Überzeugende Bürostühle.

    Die höhenverstellbaren Bürostühle, die wir Ihnen hier vorstellen, sind das Ergebnis einer langen, in Teilen verzweifelten Suche. Ursprünglich der nach einem gepolsterten Bürostuhl, der weder wie ein überdimensionierter, technisch überrüsteter LKW-Sitz daherkommt noch wie ein epigonales Barockmöbel – oder was es der Absonderlichkeiten sonst noch alles gibt.

    Ambitionierter Status quo: Aus einer schier unendlich scheinenden Menge von mehr (nur wenige) oder minder (die Masse) tauglichen Modellen haben wir die herausgesucht, die funktional überzeugend, ästhetisch zumutbar und in viele Umgebungen integrierbar sind – also in der Summe ihrer Eigenschaften nach einem schwer zu definierenden Begriff überzeugend. Jeder Stuhl hat seinen Reiz und definitiv eine Qualität, die nicht mehr erprobt werden muß, sondern quasi historisch belegt ist.


    Schlicht. Der Opulente.

    Der „Supporto Chair“, entworfen von dem Briten Frederick Scott, stammt aus dem Jahr 1976. Man darf sich wundern: Er ist kein typisches Kind dieser gestalterisch eher aufdringlichen Jahre, sondern exzellentes britisches Understate- ment. Mit einem gewaltigen Anspruch: Ergonomisch gestaltet und aus recyclebaren Materialien herge- stellt, sollte der Stuhl seinerzeit maximal jenen Arbeitsmöbelnormen und arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen entsprechen, die wir heute für das Verschwinden jeglichen Esprits und fast jeglicher Materialschönheit bei gewerblichem Mobiliar verantwortlich machen müssen.


    Variation über ein Thema von 1934.

    Einen in allen Belangen zu unseren Stahlmöbeln passenden Stuhl zu finden, war für deren Hersteller Müller eine kleine Herausforderung. Eine Stahlrohrkonstruktion mußte es sein, und weil Müllers Metier zwar das Schneiden, Pressen, Kanten und Stanzen von Blechen, nicht aber das Biegen von Rohren ist, wandte er sich an die L&C Stendal.


    Aus Tschechien. Der Kontorstuhl.

    Allein aufgrund seiner Vierfüßigkeit entspricht dieser ungemein bequeme Kontorstuhl keiner einschlägigen Bürostuhl-Norm, sei aber für den Gott sei dank noch keiner Norm unterworfenen Betrieb zu Hause sehr empfohlen. Die simple Konstruktion kommt all jenen entgegen, die sich die Benutzung eines Bürostuhls ohne vorherige Lektüre der Bedienungsanleitung noch zutrauen.

    Der Kontorstuhl, in den 1970er Jahren nach einem historischen Vorbild wiederaufgelegt, wird im mährischen Bystrice gefertigt. Die dortige Möbelfabrik, 1861 vom Bugholzpionier Michael Thonet gegründet, firmiert seit dem Jahr 1953 als TON und ist heute ein bedeutendes Zentrum für die Produktion hochwertiger Bugholzmöbel.


    Aus den USA.

    Der Gerichtssessel Die Jasper Seating Company, Inc. wurde 1929 im südlichen Indiana gegründet, einer Gegend, in der sich ihres Waldreichtums wegen im 19. Jahrhundert deutsche Tischler ansiedelten und das Zentrum handwerklichen Möbelbaus in den USA begründeten. Jasper unterhält seinen eigenen Nutzwald, seine eigene Sägemühle und ist stolz auf seine Holz-Dampfbiegetechnik.

    Das berühmteste Jaspermodell ist der Stuhl 980, ein imposanter Armlehnstuhl mit Wippmechanik. Seine Rückenlehne mitsamt ihren Verstrebungen, Armlehnen und Sitzfläche sind auf beeindruckende Weise anatomisch modelliert.


    Schweizer Originale: „Unverbesserlich“.

    Im schweizerischen Kanton Aargau ist der Hersteller dieser Arbeitsstühle und -hocker ansässig. Ein echter Dauerbrenner des 1946 gegründeten Familienbetriebes sind insbesondere die Drehstühle, die seit 1952 nahezu unverändert produziert werden. Aufbau und Technik der durchdachten, funktionalen und unaufgeregten Sitzmöbel sind derart überzeugend, daß sie schlicht keiner Verbesserung bedurften, weshalb die handwerklich wie gestalterisch Unbeirrbaren, die sie bauen, auch fast nichts veränderten. Lediglich die Zahl der Füße erhöhten sie im Lauf der Jahre von drei auf fünf.

    Die Sitzhöhe der Stühle und Hocker wird mittels einer bestechend einfachen, vom Hersteller selbstentwickelten Vorrichtung eingestellt, die ohne (Gasdruck-)Feder auskommt

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