Wertvoll. Weich. Beständig. Mäntel aus Islandlammfell
„Generationenstück“ nennt man bei unserem erfahrenen Hersteller im westfälischen Sauerland solch einen Mantel aus isländischem Lammfell – und setzt die ganze, dort erworbene und verfeinerte Handwerkskunst ein, um solch ein wertvolles und erstklassig verarbeitetes Kleidungsstück zu fertigen. Drei intensive Arbeitstage erfordert solch ein Mantel, und auch sein Material ist kostenintensiv.
Von Jahr zu Jahr gestaltet sich die Beschaffung der teuer gehandelten Rohware schwieriger, denn auch die Märkte in Fernost haben deren Wert erkannt. Zwölf tadellose Felle braucht es für solch einen Mantel; um sie passend zusammenzustellen, ist jeweils ein eigener Sortierprozeß notwendig.
Der Herrenmantel. Konfektioniert in Deutschland.
Unser taillierter, leichter Herrenmantel – aus Islandlammfell wie gewachsen – mit Reverskragen wird auf drei Knöpfe aus Echthorn geschlossen.
Das Revers kann offen oder wahlweise hochgeschlossen getragen werden; zwei kleine Schlaufen an der Reversaußenkante ermöglichen dies sehr zweckmäßig und unauffällig. Die Taschen sind in die längsverlaufenden Teilungsnähte gearbeitet.
Die Ärmel sind so lang geschnitten, daß sie eher üppig als zu kurz ausfallen, und können gegebenenfalls aufgeschlagen werden. Als gelernter Kürschner legt unser Hersteller Wert auf traditionelle Verfahrensweisen dieses Handwerks. Die Knöpfe werden zum Beispiel nicht an einem Automaten angenäht, sondern von Hand mit der Kürschnernadel. Alle Außenkanten sind umnäht, alle sichtbaren Nähte handverknotet, die Knopflöcher allesamt aufwendig handpaspeliert – dies ist die dauerhafteste Verarbeitung. Bei der Endkontrolle des Mantels gilt das Vieraugenprinzip, sie erfolgt zweifach. Eventuelle leichte Farbschattierungen sind ein Ausdruck der natürlichen Herkunft der Felle – eben wie gewachsen.
Verwendet werden ausschließlich die weichen Felle von Jungtieren aus der Winterschlachtung. Gezüchtet werden die Tiere jedoch ihres Fleisches wegen, die isländische Küche ist davon geprägt. Gewicht 1,5 kg. Rückenlänge bei Größe 50 = 109 cm. Größen 46-54.
» Herrenmantel Islandlammfell... ab 1.995,00 SFR
Leder mit Seltenheitswert.
Die Verwendung von Rentierleder hat eine lange Tradition, in der Arktis wurde es seit jeher als geeignetes und wertvolles Material für Kleidung und andere Gebrauchsutensilien geschätzt. Seltenheitswert haben allerdings Bekleidungsstücke in solcher Kalbveloursqualität, wie wir Sie Ihnen in diesem Katalog als Jacke und als Jackett anbieten. Jacke wie Jackett gibt es so nur bei uns, sie werden für uns – und das in jedem Fertigungsschritt – in Finnland hergestellt. Die Häute für die Leder kommen aus der Region des Polarkreises.
Brandt Renvelours-Jacke Herren. Gut gefüttert. Trotzdem leicht.
Die geräumige Jacke überrascht mit ihrem geringen Gewicht. Sie hat einen windschützenden Stehkragen, die breite Blende mit Paspelknopflöchern deckt den RiRi-Zweiwege-Reißverschluß aus Metall ab und hilft, Luftzug zu vermeiden.
Die zwei bequem einzugreifenden Einschubtaschen sind als Leistentaschen gearbeitet; bei den unten aufgesetzten Taschen (mit zu knöpfenden Patten) ist ein zusätzlicher seitlicher Eingriff durch gedoppelte Taschenbeutel möglich. Wattiert ist die Jacke mit einem Baumwollvlies, im Rumpf ist sie mit einem hochwertigen Merino-Schurwollgewebe von Barberis Canonico in Norditalien wärmend gefüttert.
Zum leichteren Anziehen sind die Ärmel mit einem Viskose-Serge versehen. Die lederpaspelierten Innentaschen – zwei große im Brustbereich und eine kleinere Mobilfunktasche – sind alle mit Reißver- schlüssen zu schließen. Die Steppungen an Kragen, Kanten und Teilungsnähten sind mit Sattlergarn ausgeführt.
Rentiervelours, vegetabil gegerbt. Innenfutter 100% Schurwolle. Ärmelfutter 100% Viskose-Serge. Rückenlänge bei Größe 50 = 89 cm. Größen 46-60.
» Brandt Herren Renvelours-Jacke...
2.290,00 SFR
Aus Deutschland. Von Merinoschafen. In Westfalen geschneidert.
Die Felle für dieses Kleidungsstück stammen von Merinoschafen aus Deutschland. Merinoschafe haben eine starke und feste Haut, die dabei gleichzeitig sehr weich und griffig ist. Ihre Wolle ist sehr fein, dicht und weich und natürlich sehr warm. Die Fellseite wird nach der Gerbung auf eine Haarlänge von 10 mm herunterge- schoren, weil die Unterwolle des Vlieses die besonders dichte und seidige Struktur hat, die ein Bekleidungs- fell haben muß.
Wir lassen ausschließlich großteilige Lederstücke verarbeiten, was die Zahl der Nähte auf ein Mindest- maß senkt. Geschneidert wird das Kleidungsstück im westfälischen Sauerland, in einem Betrieb, der seit Generationen Jagdfunktionskleidung herstellt.
Die Verarbeitung ist perfekt: Die wenigen Nähte sind die einzigen Stellen, an denen sich in jahrzehnte- langem Gebrauch Verschleiß einstellen könnte. Sie sind deshalb besonders sorgfältig gearbeitet, also doppelt genäht („übersteppt“), versäubert und mit Bändern verstärkt. Mithin: nichts, was man besser machen kann. Pulswärmer, Fäustlinge und Mütze werden aus dem gleichen Lammfell und im gleichen Betrieb gemacht.
Die Jacke ist gerade geschnitten und hat aufgesetzte Taschen. Der Kragen ist mit einem knöpfbaren Halsriegel versehen. Paspelierte Knopflöcher. Zwei Innentaschen mit Metallreißverschluß. Merinolammfell wie gewachsen. Knöpfe aus echtem Büffelhorn, Gegenknöpfe aus Perlmutt.
Gewicht 2,3 kg. Rückenlänge in Größe 48 = 98 cm.
» Lammfelljacke Herren... ab 2.098,00 SFR
Natürliche Wärmedämmung: offene Locke. Schaffelljacke.
Seinen Ursprung hat dieses Kleidungsstück in einer Zeit, als das Auto noch mehr Ähnlichkeit mit einer Kutsche hatte und die Pioniere der Luftfahrt ihre Maschinen in offenen Cockpits steuerten. Ohne die entsprechende Schutzkleidung konnte man sich dem schwerlich aussetzen – so fand die (immer etwa mittellang geschnittene) Schaffelljacke ihren Weg hinters Steuer: Derart bekleidet waren Piloten und Passagiere vor jeglichen Unwettern gefeit und trotzdem in ihrer Bewegungsfreiheit kaum eingeschränkt. Selbst bei Frost und eisigen Winden hält das weiche Fell – mit offener Locke und einer Haarlänge von beachtlichen 15 mm – noch wirklich warm.
Die robuste lederne Außenseite trotzt Regen, Schnee und Hagelschauern und widersteht bei einem winterlichen Marsch durch die freie Natur auch einmal dem Kontakt mit dornigem Buschwerk – das ganz ohne die bei Wetterschutzkleidung sonst übliche Zugabe von Synthetik und Kunstfaser.
Das Schaffell wird wie gewachsen verarbeitet. Wir beziehen es aus einer kleinen Gerberei in Großbritannien, wo das Leder mineralisch – mit dem typischen „oily finish“ – gegerbt und dunkelbraun durchgefärbt, aber die Fellseite nur wenig herunter- geschoren wird. Jedes Stück ist ein Unikat. Die weitere hochwertige Verarbeitung übernimmt für uns eine Lederschneiderei aus dem Sauerland, spezialisiert auf Jagdfunktionskleidung. Das Modell ist nach einem historischen Fundstück aus den 1920er Jahren entstanden.
Reduziert aufs Wesentliche. Die Details.
Ihrem Bestimmungszweck folgend wird die halblange Schaffelljacke zweireihig geknöpft. Die Knöpfe – es handelt sich um Spezialanfertigungen – sind wie beim Original aus Roßnappaleder sorgsam handgerollt; sie werden von außen nach innen durchgezogen und fest verknotet. Auch die Knopfschlaufen sind aus Roßnappa handgearbeitet.
Schaffell wie gewachsen, mineralisch gegerbt. Lederknöpfe, Schlaufen und sämtliche Bänder Roßnappa. Zwei geräumige und wärmende aufgesetzte Pattentaschen vorn. Rückenlänge in Größe M = 80 cm.
» Schaffelljacke Herren... ab 2.650,00 SFR
Im Wortsinn fabelhaft: Kleidung aus echtem Sämischleder.
Es gibt heute nur wenige Gerber, die die „Urverfahren“ ihres Handwerks noch beherrschen, jene alten und komplizierten, von denen jeder Kenner sofort zugibt, daß sie bei weitem schönere, dauerhaftere Leder hervorbringen als all ihre „fortgeschritteneren“ Nachfahren.
Das Verfahren.
Es ist ein aufwendiger Vorgang, der sich über ein ganzes Jahr hinzieht: In den ersten drei Monaten wird die Haut erst im Äscher, einer mit Weißkalk gefüllten Grube, eingelagert, dann auf dem Gerberbaum zur Blöße gespannt. Der konservierende Effekt, also die Verwandlung der Eiweißfaser der tierischen Haut in Lederfaser, beruht bei der Altsämischgerbung auf der Oxidation tierischer Fette und Trane, die mit mechanischen Mitteln in die Fasern der Haut eingearbeitet werden: in diesem Fall Dorschtran, der mit Hilfe Hunderte Jahre alter Hammerwalkwerke zwischen die Fasern der „Blöße“ gepreßt wird.
Die Fette lassen das sämischgare Hirschleder mit der Zeit zu einem unerreichten Bekleidungsleder werden: Es ist geradezu unverwüstlich, dabei weich, warm, fast wollig im Griff, temperaturausgleichend (daher zu jeder Jahreszeit angenehm zu tragen) und so unempfindlich gegen Wasser, daß es als einziges Leder sogar gewaschen werden kann. Diese Eigenschaft verliert es übrigens auch nicht durch die Färbung: Sämischleder läßt sich allein mit Pigmenten färben, die regelrecht in das Material eingearbeitet werden und die nach einer Fixierung mit Ammoniak nicht mehr wasserlöslich sind. Unsere Hirschlederbekleidung lassen wir bei Hack in Köln konfektionieren.
Altsämisch gegerbt. Von Hand gefärbt.
Aus außergewöhnlichem Material: die uneingeschränkt wintertaugliche, zweiteilige Herrenjacke aus altsämischgegerbtem Hirschleder. Der Farbauftrag erfolgt hier rein mechanisch durch wiederholtes Einbürsten ins Leder; ein aufwendiger manueller Prozeß, der einerseits zu einer unvergleichlich schönen und haltbaren Oberfläche führt, andererseits zu partiellem Durchschlagen der Farbe nach innen, auf dem gelbfarbenen Grund in unregelmäßigen Scheckungen sichtbar. Die natürliche Farbigkeit der Unterseite wird außen durch die für das Sämischleder typische Paspelverarbeitung (hier wird ein Gamslederstreifen zwischengefaßt) an den Teilungsnähten wieder aufgegriffen. Eine – mittels kleiner Lederschlaufen leicht ein- und auszuknöpfende – Weste aus Walkstrick ergänzt die wind- und wasserabweisenden Qualitäten des Leders um die wärmende Eigenschaft eines dichten, jedoch nicht zu schweren, bequemen Gestricks.
Alle Details.
Großzügig geschnittene Jacke, auf fünf Büffelhornknöpfe zu schließen. Paspelknopflöcher. Ärmel in der Armkugel sehr geräumig, am Saum weitenverstellbar Einsatz im unteren Ärmelbereich offenkantig verarbeitet, um die Geschmeidigkeit des Leders zu erhalten. Rückenteil in der hinteren Mitte und im unteren Drittel geteilt.
Jacke: 2 Einschubtaschen, Innentasche mit Metallreißverschluß. Hirschleder altsämischgegerbt (Stärke 1,1 mm). Rückenlänge bei Größe 50 = 77 cm.
Weste: Aus 100% Schurwolle (Shetland), gewalkt. Garnfeinheit 9,5/2, Materialgewicht 470 g/qm. Glatt rechts gestrickt. Hirschlederbesätze am Kragenansatz, an den Tascheneingriffen und am Metallreißverschluß. Innentasche, mit Knopf zu schließen. Rückenlänge bei Größe 50 = 72 cm.
» Herren-Hirschlederjacke mit Walkweste... ab 2.798,00 SFR
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