Das Internet wird, je nach wirtschaftlichen Absichten, persönlichen Vorlieben und moralischer Einstellung mal als Goldgrube, mal als Fundgrube und mal als Jauchegrube bezeichnet – der vor zwei Jahren verstorbene kritische Informatiker und Internetpionier Joseph Weizenbaum nannte es einen „großen Misthaufen, in dem man allerdings auch kleine Schätze und Perlen fnden kann“. Ein paar solcher (Wissens-)Schätze stellen wir Ihnen hier vor: Seiten, die dem bewußten Konsumenten vielfältige Informationen liefern und dem Prosumenten als Inspiration dienen – warenkundliche Nachschlagewerke und Sammlungen, Konversationslexika und eine Online-Plattform der guten Dinge.
Mercks Warenlexikon, das Sie bei uns in Printform bestellen können, stellen wir Ihnen bereits seit Jahren in der Ausgabe von 1920 als kostenloses Online-Nachschlagewerk (http://www.manufactum.ch/lexicon.html) zur Verfügung. Die Retro-Bibliothek (www.retrobibliothek.de) hat sich zur Aufgabe gemacht, vornehmlich alte, in Fraktur gesetzte Nachschlagewerke aus der Zeit um 1900 im Internet verfügbar zu machen – einerseits in Form von digitalen Faksimiles und andererseits als virtuelles Nachschlagewerk. Man begann vor einigen Jahren mit der Digitalisierung von Meyers Konversationslexikon (4. Aufage, 1885–1892). Inzwischen sind ein Brockhaus Konversationslexikon (14. Aufage, 1894–1896) sowie einige kleinere Nachschlagewerke hinzugekommen. Die zwischen 1773 und 1858 großteils von Johann Georg Krünitz geschaffene Oeconomische Encyclopädie ist seit 2001 ebenfalls im digitalisierten und klassifzierten Volltext online verfügbar (http://www.kruenitz1.uni-trier.de). In der Schweiz initiierten das Gewerbemuseum Winterthur, die Hochschule Luzern (Technik & Architektur), das Sitterwerk St. Gallen und die Zürcher Hochschule der Künste das Material Archiv (www.materialarchiv.ch), einen vernetzten Zusammenschluß materialkundlicher Sammlungen in einer Datenbank für gestalterische Berufsgruppen, die auch für jedermann viel Wissenswertes bietet. Die Online-Plattform Zunft[wissen] (www.zunftwissen.org) schließlich, die sich selbst „Wiki der guten Dinge“ nennt, will die Konsumentensouveränität fördern, indem sie Wissen und Erfahrungen um gute und regionale Dinge virtuell und beständig abrufbar bündelt.
enthält kein Produkt.
Kataloge bestellen oder als PDF herunterladen
Besuchen Sie uns in unseren Warenhäusern.
Kundendaten / Bestellübersicht /
Wunschzettel etc.