Vom Harlekin, dem ewigen Possenreißer
der Comedia dell’Arte, leiht
sich diese kokette Halbmaske
das berühmte (und berüchtigte)
Rautenmuster. Der seitlich angebrachte
Stab erweist sich beim
närrischen Wechselspiel zwischen
wahrer und geborgter Identität als
äußerst dienlich. Aufgrund ihrer
schmalen Form ist die Maske besonders
für Damen geeignet.
Breite 15,5 cm. Stab Buchenholz,
Länge 28 cm. Gewicht 35 g.
Reine Verhüllung. Die Maske an sich.
Der konventionellen Verkleidungsform,
seiner eigenen Identität eine andere
überzufügen, stellen wir hier das ursprüngliche
Modell zur Seite: Diese
Maske aus handbemaltem, gipsverstärktem
Papiermaché macht nichts
vor, was nicht ist, sondern begnügt sich mit dem Verdecken des Vorhandenen.
Sie ist also nicht Verkleidung,
sondern lässt der Phantasie Raum
– und ihrem Träger die Möglichkeit,
sich als geheimnisvoller Unbekannter zur
Projektionsfläche von tausend Fragezeichen
zu wandeln. Auch hier also:
Weniger ist mehr. Herkunft: Venedig.
Venezianische Täuschung.
Im venezianischen Karneval dient die
Maske traditionell der Verschleierung
der eigenen Identität, wovon der seit
dem 14. Jahrhundert dokumentierte,
regelmässig wiederkehrende (und stets
vergebliche) Versuch zeugt, die vor allem
beim Fussvolk beliebte, vorgeblich
der Kriminalität wie der Unzucht förderliche
Maskerade zu verbieten. Wir
bieten
Ihnen für den anstehenden
Identitätswechsel
einen der populärsten
Charaktere des venezianischen Karnevals
an. Die Maske wird am Stab
gehalten und stammt aus venezianischer
Fertigung.