Er wird seit 1958 unverändert bei Koh-I-Noor in der Tschechischen Republik hergestellt.
Aluminiumgehäuse mit Stahlspannzange und Clip aus vergoldetem Messing. Länge 14 cm, Gewicht 15 g. Mine 2 mm Ø.
Mechanische Bleistifte.
Minenhalter, Druck- und Drehbleistifte
haben dem holzgefaßten Bleistift vor
allem zweierlei voraus: 1. gibt es sie mit
den verschiedensten Minenformaten,
die wiederum unterschiedlichsten
Zwecken – vom technischen Zeichnen
bis zum großformatigen Skizzieren
und Signieren – zugedacht sind, und 2. sind
sie vielfach verwend-, weil nachfüllbar.
Bleistifte und Zubehör.
"Ein Bleistift - wenn man den selbst herstellen sollte! Stellt Euch vor, die Menschheit ist weg: und Ihr solltet einen Bleistift machen!! – Zauberei!)"
(Arno Schmidt)
Den Namen trägt er zu Unrecht: Von Blei ist im Bleistift nicht die Spur. Das war lediglich bei einem Vorläufer aus dem 15. Jahrhundert der Fall – Dürer etwa zeichnete mit blei-/zinnlegierten Minen. Die Geschichte des Bleistifts im heutigen Sinne des Wortes beginnt erst im 17. Jahrhundert. Damals wurden die englischen Graphitgruben entdeckt und erstmals das Material abgebaut, dessen Festkörperstruktur (die Gitterschichten des Graphits gleiten unter Druck leicht voneinander ab) es für die Verwendung in Bleistiftminen prädestiniert. Allerdings: Die aus dem vollen Stück gesägten Graphitminen waren Kostbarkeiten. Das änderte sich erst, als der Franzose Nicolas Jacques Conté und der Österreicher Josef Hardtmuth Ende des 18. Jahrhunderts Verfahren entwickelten, Graphitminen keramisch herzustellen. Sie vermengten Graphitstaub mit Ton und brannten die Minen im Ofen, wobei durch Tonmenge und Brenndauer die Härte der Mine bestimmt werden konnte. Der Härtegrad wird gemäß den englischen Bezeichnungen – und von weich nach hart – mit den Kürzeln B (black), HB (hard-black), F (firm) und H (hard) angegeben, wobei die B- und H-Varianten zusätzlich durch Ziffern von 2–9 differenziert werden (je höher die Ziffer, desto weicher bzw. härter die Mine).