Nur für Federn, nicht für Füllfederhalter geeignet.
35-ml-Glas mit Duroplastverschluß.
Für die Ewigkeit: Eisengallustinte.
Das Rezept stammt aus frühbyzantinischer Zeit – wie damals wird Eisengallustinte aus Eisenvitriol, Galläpfelsud, Gummiarabikum sowie Wein oder Wasser gemacht). Sie hat von allen jemals entwickelten Tinten die weitaus besten Fließeigenschaften, und keine andere Tinte hält so lange an der Feder, ohne zu tropfen. Sie kommt grau aufs Papier und gewinnt erst Stunden später durch Oxidation ihre tiefschwarze Farbe, die sie dann aber mit ihrer 100%igen Lichtechtheit für die Ewigkeit behält.
Beratungsthema. Mit Tinte schreiben.
Der Weg zur Schriftlichkeit führt ja auch bei Grundschülern mehr und mehr über die Computertastatur. Dementsprechend sehen die Handschriften aus, und ums Sprachgefühl steht es kaum besser. Wo noch geschrieben statt getippt wird, entwickelt sich zwanglos eine weitaus tiefere Beziehung zum verschriftlichten Inhalt. Der regelmäßige Griff zu den alten Kulturwerkzeugen rund um die Tinte kann dazu beitragen, dem richtigen Schreiben wieder mehr Genuß abzugewinnen.
Treibstoff für den Motor des Geistes. Tinten.
Schon in frühbyzantinischer Zeit kannte man die Eigenschaft der Eisengallustinte, unter Lufteinwirkung auf dem Schreibstoff nachzudunkeln. Die Tinte ist licht- und dokumentenecht, Sie sollten aber bedenken, daß sie nach mehreren Jahrhunderten langsam beginnt, das Papier anzugreifen. Außerdem ist sie das sichere Ende eines Füllhalters und darf deshalb nur an Gänsekiel und Schreibfeder.
Hinweis:
Verwenden Sie Eisengallustinte keinesfalls in Füllfederhaltern.