Kerzenleuchter und Kerzen

Bronzeleuchter 7-flammig

Bronzene Kandelaber.
Dieser bronzene Kandelaber greift die Gestalt des alten, kultisch bedeutenden siebenarmigen Leuchters auf. Er wird in der Bremer Werkstatt aus Glockenbronze gegossen.

In Bronze gegossen.
Diese metallgestalterischen Arbeiten stammen aus der 1912 gegründeten Bremer Werkstatt von Friedrich Harjes. Harjes arbeitete mehrere Jahre auf dem Barkenhoff in Worpswede bei Heinrich Vogeler, bevor er die heute von seinem Enkel geführte Werkstatt für Objekt- und Glockenguß aufbaute. Die Bronzeobjekte werden aus Glockenbronze gegossen und haben so zunächst starke Konturen, Fließformen und Gußgrate. In einem mehrstufigen Bearbeitungs- und Polierprozeß wird das Gußgut in der Werkstatt nach und nach zur endgültigen Form geführt, bevor abschließend die Oberfläche der Leuchter in einer speziellen Poliertrommel über mehrere Tage behutsam geglättet wird. Danach zeigen die Objekte zweierlei: einen ausgeprägten Bronzeglanz und eine lebendige Oberfläche mit den Spuren des Bronzegießens.

Bronze aus 90% Kupfer und 10% Zinn, blei- und nickelfrei. Für Kerzen bis 2,2 cm Ø. Höhe 30,5 cm, Breite 39,5 cm, Tiefe 12 cm. Gewicht 3,7 kg. Lieferung Ohne Kerzen.

» Bronzeleuchter 7-flammig 560,00 SFR

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Tischleuchter Bronzeguß

Bronzener Kerzenleuchter.
Auch dieser Bronzeleuchter in leicht ausgestellter Trompetenform zeigt die lebendige Oberfläche, wie sie für die Bronze-Sandguß-Objekte aus der Bremer Werkstatt typisch ist.

In Bronze gegossen.
Diese metallgestalterischen Arbeiten stammen aus der 1912 gegründeten Bremer Werkstatt von Friedrich Harjes. Harjes arbeitete mehrere Jahre auf dem Barkenhoff in Worpswede bei Heinrich Vogeler, bevor er die heute von seinem Enkel geführte Werkstatt für Objekt- und Glockenguß aufbaute. Die Bronzeobjekte werden aus Glockenbronze gegossen und haben so zunächst starke Konturen, Fließformen und Gußgrate. In einem mehrstufigen Bearbeitungs- und Polierprozeß wird das Gußgut in der Werkstatt nach und nach zur endgültigen Form geführt, bevor abschließend die Oberfläche der Leuchter in einer speziellen Poliertrommel über mehrere Tage behutsam geglättet wird. Danach zeigen die Objekte zweierlei: einen ausgeprägten Bronzeglanz und eine lebendige Oberfläche mit den Spuren des Bronzegießens.

Bronze aus 90% Kupfer und 10% Zinn, blei- und nickelfrei. Für Kerzen bis 2 cm Ø. H 18,5 x B 7,5 x T 6 cm. Gewicht 810 g.

» Tischleuchter Bronzeguß 149,00 SFR

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Kleiner Tischleuchter Bronzeguß

Materialstudie.
Als massives Stück Bronze liegt der einfache Leuchter – der kleinste aus dem Programm von Harjes – schwer in der Hand, seine zurückgenommene Gestalt bringt die ganze Schönheit des puren Materials hervor. Für Kerzen bis ca. 13 mm Ø, Baumkerzen eignen sich am besten.

In Bronze gegossen.
Diese metallgestalterischen Arbeiten stammen aus der 1912 gegründeten Bremer Werkstatt von Friedrich Harjes. Harjes arbeitete mehrere Jahre auf dem Barkenhoff in Worpswede bei Heinrich Vogeler, bevor er die heute von seinem Enkel geführte Werkstatt für Objekt- und Glockenguß aufbaute. Die Bronzeobjekte werden aus Glockenbronze gegossen und haben so zunächst starke Konturen, Fließformen und Gußgrate. In einem mehrstufigen Bearbeitungs- und Polierprozeß wird das Gußgut in der Werkstatt nach und nach zur endgültigen Form geführt, bevor abschließend die Oberfläche der Leuchter in einer speziellen Poliertrommel über mehrere Tage behutsam geglättet wird. Danach zeigen die Objekte zweierlei: einen ausgeprägten Bronzeglanz und eine lebendige Oberfläche mit den Spuren des Bronzegießens.

Bronze aus 90% Kupfer und 10% Zinn, blei- und nickelfrei. Höhe 2,5 cm, oben 4,5 cm Ø. Gewicht 240 g. Lieferung ohne Kerze.

» Kleiner Tischleuchter Bronzeguß ab 31,00 SFR

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Mit farbiger Geschichte. Preßglas aus Portugal.
Historische Vorläufer solcher Kerzenhalter aus Preßglas sind heute teure Sammlerobjekte. Die Industrialisierung des Preßvorgangs machte Glasobjekte erschwinglich, Preßglas sorgte sozusagen für eine „Demokratisierung des Dekorativen“. Auch die Farbsprache des Glases wurde vielstimmig. Das zeigt sich beispielhaft bei diesen aus Portugal stammenden Preßglasleuchtern. Sie wirken auch gut im Ensemble, die Farbauswahl jedenfalls wollten wir Ihnen nicht zu sehr verengen. Die Farbintensität verändert sich je nach Materialverlauf und Lichteinfall, Kerzenlicht gibt zusätzliches Feuer.

Exkurs in die Wirtschaftshistorie.
In Marinha Grande wurde im 18. Jahrhundert eine der ersten Glasfabriken Europas aufgebaut, in der dann bis ins Jahr 2003 produziert wurde. Es gab dort – so der historische Hintergrund – Holz und Sand (mit einem hohen Anteil von Siliciumdioxid) sowie weitere Grundstoffe im Überfluß für die Glasöfen. Der Engländer William Gulherme Stephens holte sich – ausgestattet mit einem königlichen Privileg – Glasmeister aus ganz Europa, um eine sozusagen nationale Glasindustrie zu etablieren und das 1755 vom Lissaboner Erdbeben erschütterte Land zumindest auf diesem Gebiet in die Moderne zu führen und wirtschaftlich unabhängig zu machen. Stephens nutzte die (steuerbefreite) Gunst der Stunde und war bald Herr der größten Glasfabrik des Landes. Als er starb, machte das Erbe seinen Bruder zum reichsten Mann Lissabons, der exzentrische Bankette veranstaltete, bei denen stets viel Glas zu Bruch ging. In der weiteren Erbfolge zerrann das Vermögen schnell, Banken und Betrüger stürzten mit „portugiesischen Anteilscheinen“ Bürger ins Unglück – was bei näherer Betrachtung die Kerzenhalter auch für einen kleinen, etwa der Sicherheit von Geldanlagen gewidmeten Hausaltar geeignet erscheinen läßt.

Farbglas.
„Nimm 60 Teile Sand, 180 Teile Asche von Meerespflanzen und fünf Teile Kreide, dann erhältst du Glas“, lautet die älteste, schriftlich erhaltene Rezeptur für Glasherstellung; sie stammt aus der Bibliothek des assyrischen Königs Assurbanipal. Wohl nahe des heutigen Luxor arbeiteten die ersten uns bekannten Glashütten, davon zeugen archäologische Funde. Die alten Ägypter verstanden es bereits, Glas durch Beimischen von Metalloxiden zu färben. Gefärbte und somit für allerlei Gegenstände weiter zu verarbeitende Glasbarren waren Handelsobjekte des Mittelmeerraums, sie wurden zum Beispiel im Wrack eines um 1400 v. Chr. gefundenen Schiffes vor der türkischen Küste gefunden. Bis heute aber – und dies, obwohl es mit zu den ältesten Werkstoffen der Menschen zählt – sind nicht alle Geheimnisse des Glases entschlüsselt, in vielen Fragen des atomaren Aufbaus und der Struktur gibt es noch Unklarheiten. Allgemein anerkannt ist mittlerweile die Netzwerkhypothese, die im Glas dieselben Bindungszustände vermutet wie im Kristall. Ein ebenfalls hochkomplexes Forschungsgebiet der Wissenschaften ist der Vorgang unserer Farbwahrnehmung selbst; zu ihren Komponenten gehören physikalische (Farbspektrum), wahrnehmungspsychologische (Farbwertigkeit) und wahrnehmungsphysiologische (Farbreiz) sowie sprachliche Aspekte.

Farben werden unterschiedlich wahrgenommen, ebenso individuell empfunden oder beschrieben. Was dem einen grell erscheint, empfindet ein anderer als satt – zum Beispiel.

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Preßglas. Von Hand gearbeitet.
Im Jahre 1912 gegründet wurde die tschechische Glashütte, die diesen Gegenstand produziert. Man führt dort ein Herstellungsverfahren für Preßglas aus, das heute nur noch selten zur Anwendung gelangt: das Handpreßverfahren, bei dem die Formen manuell bedient werden. Es ist weit langwieriger als das rein maschinelle Verfahren, bei dem das Glas aus Automatenproduktion kommt. Nicht nur, weil Handarbeit im Spiel ist: Allein die Relief-Formen mit den aufwendig ziselierten Mustern herzustellen würde heute kaum mehr zu bezahlen sein. Und nur bei dieser Technik ist noch die Fertigung in Kleinserien möglich: wichtig gerade bei Farbglaswaren, bei denen in der maschinellen Produktion erst Stückzahlen von mehreren Tausend rentabel sind, bevor ein neues Farbgemenge eingeschmolzen werden kann. Unser Lieferant kann auf Formen aus den 1950er und 1960er Jahren zurückgreifen. Die feinen Muster werden beim Pressen in die Glasmasse gedrückt und anschließend nachgeschliffen.

Sehr schlicht und gerade deshalb so beeindruckend. Erkennbar folgt der Kerzenständer äußerlich der Formensprache der 1960er Jahre. Innen überzeugt ein funktionales Detail: Vier kleine Glasstege in der Öffnung geben Kerzen bis 2 cm Ø Halt. Schwarz-opakes Preßglas. Höhe 3 cm, Breite 7,5 cm, Tiefe 7,5 cm. Gewicht 280 g. Ohne Kerze.

» Kerzenständer Preßglas 19,00 SFR

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