Kaum etwas ist heute billiger zu haben als gutgemeinte Ratschläge: Die Buchhandlungen sind voll davon. Meterweise stehen dort Lebenshilfebücher, und sie werden in hoher Auflage verkauft. Bücher, in denen detailliert und in genauer Schritt-für-Schritt-Anleitung erläutert wird, wie die Karriere zu planen, die Kinder zu erziehen oder gar der Weg zu Glück und Zufriedenheit zu beschreiten sei. Stellt sich die Frage: Wo bleibt da der Wert des Irrtums, ja des Verirrens?
Navigare necesse est. Verirren aber auch.
Es gibt Kochgeschirr aus etlichen Materialien mit den entsprechenden Vor- und Nachteilen. Und es gibt sehr viele Möglichkeiten, damit zu gutem Essen zu kommen. Auch wenn es also das „ideale“ Material für Töpfe, Pfannen und andere Kochgefäße offensichtlich nicht gibt, nimmt der Werkstoff Gusseisen zweifellos eine herausragende Stellung ein (vgl. Warenkatalog Nr. 14, Seiten 200 und 225). Und das, obwohl dieses Material anderen Stoffen gegenüber in einigen Bereichen sogar unterlegen ist. Gusseisen: mehr als nur ein Material.
Unsere guten Dinge.
Gelegentlich bekommen wir Kundenrückmeldungen, die sich mit der Pflege unserer Produkte und deren Folgen befassen: sei es, dass die Yogamatte in der Reinigung verklumpt ist, sei es, dass das blaugepließtete Messer in der Spülmaschine unschön (und stumpf) wurde, oder sei es, dass Gläser in dort angelaufen sind. Diese Rückmeldungen schließen nicht selten mit dem Vorsatz, beim nächsten Mal ein weniger empfindliches Teil zu kaufen.
Hochfunktional, doch nicht automatisch pflegeleicht.
Seit 100 Jahren gibt es den Schweizerischen Werkbund (SWB), der kurz nach Gründung des Deutschen Werkbunds entstanden ist und sehr ähnliche Ziele verfolgt. So beschäftigten sich seine Gründer mit der Frage, wie vor dem Hintergrund der Industrialisierung die Dinge des täglichen Gebrauchs, aber auch Werke der Architektur gestaltet sein sollten. Dabei wirkte die englische Arts-and-Crafts-Bewegung inspirierend, deren Anliegen die Qualität guter kunsthandwerklicher Produkte war. Gestaltung sollte einfach gute Dinge schaffen, ohne rein dekorative Teile.
Einhundert Jahre für gutes Design. Der Schweizerische Werkbund.
ProSpecieRara, die Schweizerische Stiftung für die kulturhistorische und genetische Vielfalt von Pflanzen und Tieren, veranstaltet am Nachmittag des 26. April (14–19 Uhr) und am Vormittag des 27. April (9–13 Uhr) einen Tomatensetzlingsmarkt – gemeinsam mit Bioterra, der Schweizerischen Gesellschaft für biologischen Landbau. Der in der Stadtgärtnerei Zürich veranstaltete Markt ist mit seiner Auswahl aus den rund 150 Tomatensorten von ProSpecieRara eine gute Gelegenheit, ...
Tomatensetzlinge für das eigene Beet.
Multimedial und kinderfreundlich.
Die Gründung des Museums Inatura geht auf den Fabrikanten und Sammler Siegfried Fussenegger (1894–1966) zurück, der schon 1927 geologische und botanische Sammlungen ausstellte und etwa zehn Jahre später eine „Schau der Naturgeschichte Vorarlbergs“ etabliert hatte – und damit ein modernes und lebendiges Museum gestalten wollte. Bei der Ausstellungsgestaltung beschritt der Autodidakt ...
Natur und Technik. Die Inatura in Dornbirn.
Die Manufactum Familienchronik, eine unserer im vergangenen Jahr fertiggestellten Entwicklungen, täuscht mit ihrer schlanken Gestalt und durchstrukturierten Gliederung sehr leicht über das Maß an Entwicklungsarbeit hinweg, das in ihr steckt.
Vorauseilende Ahnenforschung. Eine Zwischenbilanz.
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