Zedernholz, Steckbolzen (zum Sichern des Klappmechanismus) Ahornholz, Beschläge Edelstahl. Höhe 99,5 cm, Breite 86 cm, Tiefe 90,5 cm. Sitzhöhe vorne 36,5 cm. Klappmaße 118 x 86 x 37 cm. Gewicht 12 kg.
Ein Stück amerikanischer Geschichte. Der Adirondack Gartensessel.
Der Adirondack Gartensessel blickt auf eine über 100jährige Tradition zurück und schmückte in den Vereinigten Staaten und in Kanada schon früh Seebäder und -ufer sowie Hotelterrassen in den Bergen, aber auch immer schon private Gärten. Er ist beinahe allgegenwärtig, in den südlichen US-Bundesstaaten hat sich gar für öffentliche Picknicks, bei denen die Beteiligten vorwiegend in Adirondack Sesseln sitzen, der Begriff „adirondacking“ eingebürgert. Dies liegt nicht zuletzt daran, daß der traditionell einfach verarbeitete Sessel mit den markanten Armlehnen und der ungewöhnlich niedrigen Sitzposition, der eine Sonderstellung zwischen Stuhl und Liege einnimmt, ein perfekter Ruhesessel ist. Seine Heimat liegt jedoch im Norden der USA, im Adirondack State Park im nordöstlichen Teil des US-Bundesstaates New York. Der Vorläufer des heutigen Sessels geht der Legende nach auf einen Thomas Lee zurück, der dort 1903 seinen Urlaub verbrachte. Lee benötigte Gartenmobiliar für sein Sommerhaus, also entwarf und zimmerte er es kurzerhand selbst. Seither fügte nahezu jeder, der den Sessel nachbaute, kleinere Veränderungen hinzu. Die dabei entwickelten Spielarten haben formal nicht mehr viel mit dem Prototypen gemein, wenngleich sie seiner Grundidee – einer Liege zum Sitzen – treu geblieben sind. Nahezu immer blieben die breiten Armlehnen erhalten. Aus gutem Grund: auf ihnen lassen sich auch Speisen und Getränke abstellen oder die Lektüre ablegen, ohne daß man einen zusätzlichen Tisch benötigt.
Das Material. Weißzedernholz.
Unser Adirondack Gartensessel ist komplett aus Weißzedernholz gefertigt, das sich durch eine Reihe von Vorzügen auszeichnet. Zunächst einmal ist es resistent gegen Fäulnis und äußerst beständig gegenüber Witterungseinflüssen; es ist in dieser Hinsicht eines der dauerhaftesten Hölzer überhaupt. Man verwendet es daher traditionell für Schindeln, Hausverkleidungen und ganze Blockhäuser, Telegrafenmasten, Pfahlkonstruktionen und im Kanu-Bau. Trotz seiner großen Haltbarkeit ist das weiche Holz relativ leicht, was man zu schätzen weiß, wenn man die Sessel trägt, bei denen ja nicht wenig davon verbaut ist. Und nicht zuletzt wachsen die Weißzedern in der Umgebung des Betriebes, der für uns die Sessel fertigt.
Hinweis:
Das unbehandelte Holz benötigt keine weitere Pflege. Es erhält mit der Zeit eine silbergraue Patina. Wer diese Optik nicht mag, kann das Holz entweder mit handelsüblichen Produkten ölen, lasieren oder deckend lackieren. In jedem Fall tut es dem Sessel gut, wenn er nicht dauerhaft auf feuchtem Untergrund steht.