Aus schwarzeloxiertem Aluminium. Federbreite M. Schraubbare Kappe zum Verschließen und Verlängern. Schraubbarer Korpus für den Patronenwechsel. Eine Patrone wird mitgeliefert. Länge 11 cm geschlossen, 12 cm mit aufgeschraubter Kappe. Gewicht 15 g.
Dieser Taschenfüllfederhalter aus Aluminium wird komplett in Deutschland gefertigt. Das kompakte Schreibgerät hat ein flugzeug- und höhentaugliches Leitsystem von Schmidt (dem Lieferanten unserer Kugelschreiberminen) und somit eine hohe Funktions- und Auslaufsicherheit. Der kleine, wegen des Materials nur 15 g leichte und bruchfeste Füller ist überaus funktional – und durchaus preiswert. Von einem Taschenfüllfederhalter zu sprechen, ist nicht falsch, da er wirklich in jede Hosentasche paßt, weil er aber soviel leistet wie „große“ Exemplare, wäre er als Füller für alle Fälle wohl besser etikettiert. Auf ein Minimum reduziert – er hat zum Beispiel keinen Clip –, bietet er ein Maximum an Gebrauchsnutzen sowie Zuverlässigkeit. Die Feder aus vergoldetem Stahl ist elastisch, hält auch dem Druck charakter- und ausdrucksstarker Schreiber stand und erlaubt ein angenehm „weiches“ Schreiben. Sehr praktisch die verschraubbare Kappe: Sie verhindert, daß sich der Füller ungewollt öffnet – und sorgt aufgesteckt dafür, daß er ausgezeichnet in der Hand liegt. Die schwarze Eloxalschicht wird nach längerem Gebrauch im Bereich der beiden Gewinde etwas silbrig, was nicht als Mangel, sondern als Gebrauchsspur zu sehen ist. Anstelle eines Markenlogos trägt der Füller die dezent eingravierte Unterschrift seines – zurecht – stolzen Schöpfers Dieter von Transehe.
Trotz Kugelschreiber, Filzminenschreiber und weiterer Neuentwicklungen gilt nach wie vor der Füllfederhalter als Inbegriff von Schreibkultur. Das hat sicherlich historische Gründe (schließlich ist mit ihm eine Technik perfektioniert, die mit dem Gänsekiel vor vielen Jahrhunderten ihren Anfang hatte), aber nicht nur: Erst im fortgeschrittenen (Schul-)Alter, wenn die Benutzung des Füllfederhalters zur Selbstverständlichkeit geworden ist, entwickelt sich die Handschrift vollständig und wird zum unverkennbaren individuellen Schriftzug. „Technisch“ hat die eine persönliche Handschrift entwickelnde Wirkung des Füllfederhalters einfache Gründe: Die Schreibfeder erlaubt beim Schreiben (anders als die Minenkugel) einen individuellen Ansatz auf dem Papier, und auch die Vorliebe für eine der gängigen Federbreiten – Fein, Mittel, Breit – führt zu Handschriften unterschiedlichen Typs. Der Füllfederhalter ist daher weit mehr ein persönliches „Ausdrucksmittel“, als es andere Schreibgeräte sein können.
09.12.2009 von Peter Schneider
69 von 75 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Dieser Füller entspricht genau dem, was ich schon lange gesucht hatte: Klein und unauffällig, wenn er nicht gebraucht wird, und genau die richtige (handschmeichelnde) Größe, wenn er in Aktion ist. Die grosse Feder schreibt unglaublich leicht - es ist ein Vergnügen, damit Schriftstücke zu verfassen. Ich besitze ungefähr zwei Dutzend Füllfederhalter unterschiedlicher Hersteller und dieser ist bisher der Beste, was das Schreibverhalten angeht. Nur zu empfehlen !!!
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