
Ummantelt wohnen. Energiesparend.
Wer sich einmal unter eine Decke zurückgezogen und eingerichtet hat, wird ihn hassen: den Moment, in dem einem einfällt, etwas in die Hand nehmen zu wollen. Für die Vermeidung solcher Fälle und die damit einhergehende Entspannung gibt es nun ein mehr als praktisches Stück.
Es mutiert ohne Umstand von einer Decke zum Wohnmantel, der ein vollständiges Einhüllen mittels eines Reißverschlusses sowie Druckknöpfen erlaubt. Der Körper ist von der Fußspitze bis zum Kinn warm eingepackt, aber man liegt nicht eingezurrt wie eine Mumie, denn der Mantel ist so gearbeitet, daß die Arme seitlich herausgestreckt werden können.
So kann man Buchseiten umschlagen oder sich kopfkratzend fragen, warum man nicht selbst auf diese Mantel-Idee gekommen ist. Zum Gehkomfort: Der Mantel ist unten offen, man bewegt sich darin nicht gerade flink, aber man kann es. Und selbstverständlich ist der Wohnmantel geöffnet auch als große Decke zu gebrauchen.
Wohnmantel Doubleface Schurwolle
Ein Doubleface, ein beidseitig verwendbares, materialaufwendiges Doppelgewebe. Um größeres Volumen und mehr Weichheit zu erzeugen, wird die Oberfläche des gewalkten Gewebes auf mit Naturdisteln bestückten Rollkarden-Rauhmaschinen angerauht.
100% Schurwolle, ungefärbt. Naturweiß/ Naturgrau. Kunststoffreißverschluß. Einfassung Veloursband. Metalldruckknöpfe. 150 x 200 cm.
Goldenes Vlies. Schurwolldecke Coburger Fuchsschaf
Es gibt grob gesagt zwei Sorten Schafe: die eine liefert erstklassige Wolle, die andere erstklassiges Fleisch. Beim Coburger Fuchsschaf dagegen gibt es weder bei der Wolle noch beim „Darunter“ etwas zu bemängeln. Um so unbegreiflicher, daß diese alte, bodenständige Rasse kurz vor dem Aussterben stand und erst seit zwanzig Jahren wieder eine kleine Renaissance erlebt, weil sich Züchter, Halter und Liebhaber zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammengeschlossen haben.
Die Schafe eignen sich besonders gut für rauhe Mittelgebirgslagen, weil sie widerstandsfähig und genügsam sind. Ihre Wolle ist von erster Güte, zwar nicht merinofein, aber höchst charaktervoll; sie eignet sich sehr gut als Rohstoff für strapazierbare, langlebige und wärmende Wolldecken.
Ungefärbt.
Eine Besonderheit ist die Farbe: Die Locken der Lämmer sind zunächst rotbraun, mit zunehmendem Alter hellt sich der Ton auf. Die Wolle der ausgewachsenen Tiere ist fuchsfarben bzw. beige/rötlich meliert und wird deshalb auch Goldenes Vlies genannt.
Sie wird ungefärbt zu unseren Decken verarbeitet. Weil sie durchsetzt ist von mehr oder weniger dunklen Stichelhaaren, changiert das Gewebe lebhaft und signifikant. Die Decken werden in Friesland in Köperbindung gewebt und mit Naturdisteln auf beiden Seiten weich aufgerauht.
100% Schurwolle, ungefärbt. Mit 7 cm langen, voluminösen Fransen. 150 x 220 cm.
» zum Produkt... 315,00 SFR
Dunkles Vlies.
Schurwolldecke Juraschaf
Eine andere bemerkenswerte alte Schafrasse ist das Juraschaf,
das ursprünglich aus der Schweiz stammt und schon im 14. Jahrhundert erwähnt wird.
Bekannt ist es auch als Schwarzbraunes Bergschaf oder Elbschaf, wobei man zwei Schläge unterscheidet, einen dunkel- bis rötlichbraunen und einen hellbraunen, der Elb genannt wird; beide sind als gemeinsame Rasse anerkannt. Das Juraschaf wird in der Schweiz, in Österreich und in Deutschland gehalten. Widerstandsfähig und anspruchslos, robust und kräftig, eignet es sich sehr gut zur Nutzung auf Hochalmen.
Seit jeher diente das Juraschaf fast ausschließlich zur Gewinnung von feiner Wolle, was bei der Qualität nicht verwundert, denn diese hat nahezu Merinocharakter. Sie ist braun bis schwarz und wird ebenfalls ungefärbt in Friesland zu Decken gewebt (in Kreuzköperbindung) und danach mit Naturdisteln auf beiden Seiten weich aufgerauht. Die Kanten sind ringsum sorgfältig mit einem festen Kettelstich verarbeitet.
100% Schurwolle, ungefärbt. 150 x 220 cm. » zum Produkt...
Bettauflagen aus Lammfell erster Güte.
Die Pelzgerberei Rembert, mitten im Ruhrgebiet gelegen, ist einer von wenigen Betrieben, die noch über eine vollstufige Produktion in Deutschland verfügen. Vom Bearbeiten der Rohhaut bis zum Kontrollieren des Endprodukts: Alles wird unter einem Dach gemacht.
Spezialisiert hat man sich auf das vegetabile Gerben von Schaf- und Lammfellen. Nur die besten Felle – ausschließlich von heimischen Merino- und Texellämmern aus deutschen Schäfereien – werden vor Ort handsortiert und beurteilt.
In der Gerberei werden die Felle gewaschen und für die vegetabile Gerbung vorbereitet. Als Gerbstoff verwendet Rembert die Rinde des Akazienbaumes. Er muß mehrere Wochen auf die Häute einwirken, bis schließlich das Pelzleder entstanden ist.
Erholsame, gesunde Ruhe.
Die Lammfelle eignen sich hervorragend als Bettauflagen. Sie steigern das Wohlbefinden, denn sie bieten ein äußerst angenehmes, weiches Liegepolster, und sie zeichnen sich durch eine sehr hohe Feuchtigkeitsaufnahme aus. Sie zählen zu den komfortabelsten aller Unterlagen; wer einmal auf einem Lammfell gelegen hat, wird dies bestätigen. Da die Felle temperaturausgleichend sind – im Winter wärmend, im Sommer kühlend – kann man sie das ganze Jahr über einsetzen.
Lammfell wie gewachsen. Vegetabil gegerbt, ungefärbt. 100 x 200 cm.
» zum Produkt... 829,00 SFR
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