Das berühmte Universalmesser von Güde mit extrem feiner Zahnung, die dem Messer seine ungewöhnliche Schärfe gibt (besonders geeignet für Tomaten), die bei sachgemäßer Benutzung über Jahre erhalten bleibt. Für die Spülmaschine geeignet.
Chromstahl. Scharfer Wellenschliff. Heftschalen Kunststoff. Für die Spülmaschine geeignet. Klingenlänge 9 cm, Gesamtlänge 20 cm. Gewicht 30 g.
Ein berühmtes Messer aus den 1950er Jahren, das wir – wie einst beim Original – mit geschichtetem Kunststoffgriff anbieten. Die Klinge ist aus rostfreiem Edelstahl, eisgehärtet und poliert. Der unübertroffen fein gezahnte Hohlschliff gibt dem Messer seine ungewöhnliche Schärfe: Bei sachgemäßer Benutzung bleibt diese über Jahre erhalten, da beim Schneiden auf einer harten Unterlage nur die Zahnspitzen, nicht aber die Zahnflanken angegriffen werden. Dieses ist das universelle Küchenmesser.
Küchenmesser – der Unterschied.
Bei Messern liegen Welten zwischen
einem handwerklich gearbeiteten
Qualitätsprodukt und billiger Massenware.
Sie merken es bei jedem
Schnitt.
Die Stähle: feinkörnig oder rostbeständig.
Härte, Zähigkeit und Elastizität
sind Eigenschaften,
die zwar
schon im ursprünglich weichen
Eisen
schlummern,
aber erst durch
mannigfaltige
metalltechnische
Verfahren geweckt
werden. Ein
feinkörniges Gefüge, hohe Härte
und elastische Bruchfestigkeit
kennzeichnen
einen guten Messerstahl; optimal vereinigt
sind diese Eigenschaften
in den Werkzeugstählen
mit
relativ hohem Kohlenstoffanteil.
Diese
klassischen Messerstähle sind allerdings
nicht rostfrei, weshalb sie – vor
allem wegen mangelnder Tauglichkeit
für die Spülmaschine – in den letzten
Jahrzehnten von hochlegierten Stählen,
die zwar rostbeständiger,
dafür aber
grobkörniger
und weniger hoch härtbar
sind, fast vollständig aus der Messerproduktion
verdrängt
worden sind.
Kenner
haben das immer bedauert.
Die Bearbeitung: geschmiedet oder gewalzt.
Professionelle Kochmesser sind
extremen
Belastungen ausgesetzt. Sie
werden geschmiedet,
also in einem
plastisch formenden Verfahren erzeugt,
bei dem das Material unter Hammerschlägen
so lange gestaucht, gestreckt und verdichtet wird, bis es in Form und
innerem Gefüge optimal der späteren
Funktion entspricht. Messer für geringere
Anforderungen werden aus
gewalztem Plattenmaterial geschnitten,
einfache aus Stahlbändern gestanzt.
Die Zurichtung: „haarscharf“ bis zur Schrammenreinheit.
Ob geschmiedet oder gestanzt: Seine
endgültige Qualität erhält ein Messer
erst durch die Zurichtung in der
Schleiferei.
Dort wird die Geometrie
der Klinge festgelegt und die „Wate“
(Schneide) aufgebaut, die bei feinen
Messern und schlanken Schliffwinkeln
bis zu 1/400 mm dünn wird. Abschließend
wird die Oberfläche
bearbeitet,
bis für Hand und Auge keine
Schleifriefen
mehr zu erkennen sind.
Unser Sortiment.
Wir haben unser Messer-Sortiment
mit Augenmerk auf Material, Bearbeitung
und Zurichtung aufgebaut:
Kohlenstoffstahlmesser
aus gewalzten Stählen
aus dem 1872 gegründeten Solinger
Betrieb Robert Herder, wo zwei
Schleiftechniken
gepflegt werden, die
andernorts längst verschwunden sind:
der „Herdersche
Dünnschliff“ und
der „Walkschliff“.
Gewalzte
Edelstahlmesser von Herder und
Güde und geschmiedete Edelstahlmesser,
ebenfalls von Güde in
Solingen.
Als Beispiel höchster Messerschmiedekunst
bringen wir außerdem
japanische
Kohlenstoffstahlmesser.
16.01.2010 anonym
2 von 2 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Ich habe das Messer gerade erhalten und bin sehr zufrieden. Es liegt gut in der Hand, ist leicht, superscharf und schneidet alles in dünnste Scheiben ohne Probleme. Man sollte deshalb aufpassen, dass es nicht in Kinderhände geraten kann. Aber das sollte man bei Messern ja grundsätzlich. Jetzt hoffe ich, dass es auch hält was es verspricht, was die Dauer der Schärfe angeht. Darüber kann ich mir noch kein Urteil bilden.
21.04.2009 anonym
19 von 19 Kunden fanden diese Bewertung hilfreich.
Ich besitze dieses außergewöhnliche Messer nun seit mehr als zehn Jahren und es ist trotz hartem Gebrauch und teilweise auch Missbrauch immer noch so scharf wie am ersten Tag. Eine Besonderheit möchte ich besonders herausstellen, die aus der Produktbeschreibung nicht direkt hervorgeht: es gibt freilich auch jede Menge andere Messer mit feinem Sägezahnschliff und langer Schnitthaltigkeit, die dem Güde Messer aber nicht das Wasser reichen können. Das liegt unter anderem primär daran, dass die Klinge von Güde, wie auch sonst bei Messern üblich, symmetrisch geschliffen ist, d.h. sich in der Mitte der Klinge befindet. Alle anderen Messer mit Feinschliff die ich jemals gesehen bzw. besessen habe sind nur von einer Seite her geschliffen. Das hat den Effekt, dass sie tatsächlich schief schneiden da die Kraft bzw. die Sägewirkung schief wirkt. Mit dem Universalmesser lässt sich also deutlich präziser und damit leichter und besser arbeiten.
enthält kein Produkt.
86,00 SFR